Café del Mundo

Guitars and Flamenco
Ort: Bad Wimpfen, Kursaal
Wann: 30.10.2021

 

Café del Mundo kommt zurück: Am Samstag, 30. Oktober, ab 19.30 Uhr, spielt das Gitarrenduo für uns im Kursaal in Bad Wimpfen. Mit dabei: die Tänzerin Azucena Rubio Calle. Ein Abend, der ein musikalisches Feuerwerk zu werden verspricht. Freut Euch mit uns auf Jan Pascal und Alexander Kilian und ihr exklusiv für diesen Abend zusammengestelltes Programm „Guitars and Flamenco“.

VVK-Start: 26. Juni 2021

Der Flamenco, die Musik des magischen Südens, lebt ungebrochen seit vielen tausend  Jahren, er ist nostalgisch und zeitlos zugleich, voller Anmut, Leidenschaft und geheimer Kraft. Im Herzen dieser Musik begegnen einander Europa, Afrika und der Orient, hier schlägt der Puls  des heißen Südens.

Die beiden Gitarrenvirtuosen Jan Pascal und Alexander Kilian sind gegensätzlich wie Wasser  und Feuer – und ergänzen sich dadurch zu einem Gitarrenduo auf Weltniveau. Ihr Live-Auftritt ist der mitreißende Dialog zweier begnadeter Instrumentalkünstler, die sich gegenseitig bald umschmeicheln, bald herausfordern und einander ihr Bestes  entlocken – intensiv, explosiv, magisch.

Die Gitarrenkunst von „Café del Mundo“ ist jedoch weit mehr als virtuose Unterhaltung – es  geht um alles, was uns Menschen bewegt, um Liebe, Sehnsucht, Tod und Lebensfreude, um Himmel und Erde. Diese urwüchsige Musik entfaltet unwiderstehliche Kraft, sie schlägt in Bann, macht reich, weckt auf und berührt.

Wäre Gott ein Musiker – die Flamenco-Gitarre wäre sein Instrument. Dr. Markus Grimm

JAN PASCAL Jahrgang 1975, entstammt einer Musikerfamilie. Seine erste Gitarre erhält er von seinem  Großvater in Spanien, den ersten Unterricht von einem Onkel. Er wächst bei seiner Großmutter, der Sopranis-tin Edeltraud Bonk, auf, später besucht er das Musikinternat Münsterschwarzach. Nach Unterricht in Klavier,  Gesang und klassischer Gitarre gründet er  1996 sein eigenes Tonstudio, 2002 das Indie-Label visioninmusic. 

ALEXANDER KILIAN Jahrgang 1987, gilt als gitarristisches Wunderkind. Seine multikulturelle  musikalische  Ausbildung erhält er bei Zaza Miminoshvili. Im Alter von 15 Jahren gewinnt er seinen ersten  internationalen Wettbewerb mit dem Stück „Guajiras de Lucia“ von Paco de Lucia. Es folgen zahlreiche  Meisterkurse und Konzerteinladungen nach Israel, Russland, Georgien, Spanien und Italien. 2011 erhält er das  künstlerische Diplom im Fach Jazz-Gitarre. 

AZUCENA RUBIO CALLE stammt aus Sevilla und ist eine Brückenbauerin zwischen den Kulturen. Sie  überwindet rigide Genregrenzen durch die Kraft Ihrer Authentizität. Mit den Flamenco-Kompanien  „Encuentros“ und „Antonio Andrade“ tourt sie durch ganz Europa, teilt die Bühne mit Künstlern wie Juan  Granados, Alicia Vargas, Paco de la Linea, Miguel Sotelo und Mariano Martin. Für Azucena Rubio ist auch die  Weitergabe der Kunst eine Herzensangelegenheit. Sie hat einen Lehrauftrag am renommierten Institut Renate  Wagner in Mannheim, dem einzigen in Deutschland von der Catedra de Flamenco Mariquilla anerkannten Lehrstuhl.

Jan Pascal und Alexander Kilian lernen sich 2007 bei einem Flamenco-Gitarrenworkshop kennen. Der Funke springt sofort über. Sie komponieren seitdem drei gemeinsame Alben, „Nuevo Cuarteto“ (2008), „Café del Mundo“ (2012), „La Perla“ (2014, GLM Music | FM 188) und eine live Aufnahme „In Passion“ (2015, GLM Music | FM 201-1), die auf Vinyl erscheint und erstmals auch Bearbeitungen von Chick Corea, Paco de Lucia, Al di Meola, Zequinha de  Abreu und Enrique Granados enthält. 2015 erscheint „Dance of Joy“ (GLM fine music | FM 214), ein Remix und Remaster ihrer ersten gemeinsamen Kompositionen. Im September 2018 veröffentlicht das Duo sein bisher persönlichstes Album „Beloved Europa“ (GLM fine music | FM 236) mit einer Reihe einzigartiger Gitarrenstücken, wie auch einer Flamenco-Version von  Goethe/Schuberts „Erlkönig“. 

Seit 2008 spielen sie jährliche Tourneen, mit Band, mit Tänzerin und als Duo. Inzwischen sind es 120 Konzerten pro Jahr, die sie neben Deutschland nach Italien, Frankreich, Spanien, Schweiz, Österreich, Luxemburg, Tschechien, Polen und  Griechenland führen. Regelmäßige Einladungen zu renommierten Musik-Festivals  wie das Rheingau-Musikfestival, die Slask days, oder das JazzOpen Stuttgart  markieren ihren Einzug in die Klasse  international  gefragter Konzertgitarristen.

Der Bandname leitet sich aus einer Konzertbesprechnung ab, in der ein Kritiker  schreibt, er fühle sich in das legendäre „Café Cantante“ versetzt, woraus der  Bandname „Café del Mundo“ wird.