Oysterband

Großbritannien

Bei Folk im Schlosshof war diese Band mehrfach der Publikumsliebling schlechthin, zuletzt hatten wir sie beim 1. blacksheep Festival 2014 bei uns: die Oysterband (Foto: Judith Burrows) ist eine der kreativsten und besten Folkrockbands Großbritanniens. Die Mitglieder selbst sehen sich allerdings eher als friedliche Rebellen in bester keltischer Tradition.
 

 
Seit den Anfängen 1977/78 als Oyster Ceilidh Band haben sich die Mitglieder mal eher rockorientiert, mal im Folk-Gewand präsentiert. Sie sind also keine Folk-Puristen. Zwischen Bouzouki, Banjo, Mandoline, Cello und Akkordeon ist bei der Oysterband immer Platz für dynamische Stromgitarren. Folk muss eben nicht zwangsläufig unplugged sein. Dafür steht die Oysterband seit nunmehr 40 Jahren. Die musikalischen Visionen sind den Musikern jedenfalls nie ausgegangen.

Ausgezeichnet: „Diamonds on the water“

Mittlerweile sind die Musiker in fast jedem Winkel der Erde aufgetreten. Ob Erfahrung, Temperament oder Spielfreude: Was ihre Konzerte auszeichnet, haben die Musiker auch im Aufnahmestudio umsetzen können: 20 Alben hat die Oysterband bislang veröffentlicht, Compilations und EPs nicht mitgezählt. Darunter befinden sich etliche Produktionen mit Auszeichnung, wie zuletzt 2014 das Album „Diamond on the Water“.

Story telling tour und Big Session Festival

John Jones, Alan Prosser und der ehemalige Bassist Ray Cooper sind auch auf Solopfaden unterwegs, die drei Gründungsmitglieder Jones, Prosser und Telfer  gehen als Oysters3 ab und an auf storytelling tour und mit dem Big Session Festival in Derbyshire hat die Band sogar ihr eigenes dreitägiges Festival in England etabliert. In Großbritannien ist die Oysterband eine Institution, zu der sich nun auch Pete Flood von Bellowhead gesellt hat. Live spielt die Band den härtesten und zugleich melodiösesten Celtic Rock der Insel, auf vielen Festivals gastiert sie als Headliner.

Songs mit sehr persönlichen Inhalten wechseln hier  ab mit Kritik an Gesellschaft und Politik ihres Heimatlandes. Die Oysters spielen Lieder zum Lachen, Weinen, Tanzen, Springen und Kämpfen – vor allem gegen soziale Ungerechtigkeit und gegen rechte Gewalt.

Die Band

  • John Jones – Voice, Melodeon
  • Alan Prosser – Guitars, Voice
  • Ian Telfer – Violin, Voice
  • Al Scott – Bass, Mandolin, Voice
  • Adrian Oxaal – Cello, Voice
  • NEW: Pete Flood (formerly Bellowhead) – Drums, Voice
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