Mando Diao

Sweden

Samstag, 29. Juni, 22.50 Uhr, Schlossparkbühne

Aus Schweden stammen unzählige grandiose Bands. Eine der populärsten auch in Deutschland ist Mando Diao.

Mitte der 90er Jahre gründeten Gitarrist Björn Dixgård und Keyboarder Daniel Haglund, die beide aus der mittelschwedischen Stadt Borlänge stammen, ihre erste gemeinsame Band Butler. 1996 stieß Gustaf Norénals zweiter Frontmann und Gitarrist dazu. 1999 vervollständigten Carl-Johan Fogelklou am Bass und Samuel Giers als Schlagzeuger die Originalbesetzung der Band.

Der Bandname, der irgendwie spanisch klingt, soll Björn im Traum erschienen sein, sagt die Legende.

2004 verließ Daniel Haglund die Gruppe, die vakante Stelle am Keyboard wurde mit Mats Björke neu besetzt. 2000 verhalf ihnen der ebenfalls aus Borlänge stammende MTV-Moderator Tommy Gärdh zu einem Plattenvertrag bei EMI und übernahm das Management. „Bring ‚Em In“, das  im September 2002 erschienene Debütalbum, bescherte Mando Diao gute Kritiken und wurde, ebenso wie die erste Singleauskopplung „Sheepdog“, ein großer nationaler Erfolg.

Eingängige Riffs und Melodien im Stil der 60er und 70er Jahre sowie die unverwechselbaren Stimmen der beiden Sänger begeisterten viele Fans. 2003 wurden sie auch international bekannt, als der Mobilfunknetzbetreiber E-Plus den Song „Lady“ für einen seiner Werbespots verwendete. Aus diesem Grund, und dem damals einsetzenden Schweden-Boom durch Musiker wie The Hives, Moneybrother oder The (International) Noise Conspiracy, wurde „Bring ‚Em In“ im März 2004 auch in Deutschland veröffentlicht.

Ihr zweites Album „Hurricane Bar“, das im Januar 2005 erschien, stieg auf Anhieb in die Top-30 der Album-Charts ein. Aufgrund dieses Erfolges ging Mando Diao 2004/2005 auf Tournee durch Deutschland und spielte auf zahlreichen Festivals, darunter Hurricane, Southside, Rock am Ring, Rock im Park oder Taubertal Openair.. Im August 2006 kam „Ode to Ochrasy“ auf den Markt. Das Album  kam in  Deutschland  auf Platz drei der Albumcharts. Im Oktober 2007 erschien das vierte Album mit dem Titel „Never Seen the Light of Day“, das fünfte Album „Give Me Fire!“ folgte im Februar 2009.

„Dance with Somebody“

Die erste Singleauskopplung des Albums, „Dance with Somebody“ erreichte in Deutschland Platz 2 der Charts: Damit ist sie die bisher kommerziell erfolgreichste Single Mando Diaos. Das Album zum MTV Unplugged, „Above and Beyond“, erschien im November 2010. Im April 2011 stieg Schlagzeuger Samuel Giers aus. Im Januar 2010 erschien das Best-Of-Album „Greatest Hits Vol. 1“ mit 21 Liedern von allen bisherigen Studioalben.

Seit der Unplugged Tour im Herbst 2011 sind Patrik Heikinpieti am Schlagzeug und erneut Daniel Haglund (Keyboard, Gitarre) Support der Band. Ende Oktober 2012 wurde das sechste Studioalbum „Infruset“ in Schweden veröffentlicht. Es ist das erste Album der Band in ihrer Muttersprache Schwedisch und vertont zehn Gedichte des schwedischen Lyrikers Gustaf Fröding (1860-1911).  „Infruset“ wurde in Schweden ein sensationeller Erfolg. Die Single „Strövtåg i hembygden“ war im November 2013 ein Jahr lang ohne Unterbrechung in den schwedischen Top Ten Charts vertreten.

Das siebte Studioalbum trägt den Namen „Aelita“ und erschien im Frühjahr 2014.  Es wendet sich vom ursprünglichen Stil ab und lässt Einflüsse aus Synth Rock zu. Im Herbst 2014 stieg Keyboarder Mats Björke aus, und ab Mitte 2015 ging auch Gitarrist Gustav Norén eigene Wege. Auf „Good Times“, der ersten Platte nach Noréns Ausstieg, übernahm Dixgårds Freund Jens Siverstedt die Gitarre.

  • Band
  • Björn Dixgård – Gesang, Gitarre
  • Jens Siverstedt – Gitarre
  • Carl-Johan Fogelklou – Bass
  • Daniel Haglund – Keyboards
  • Patrik Heikinpieti – Schlagzeug

Video

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