5. blacksheep Bandcontest 2018 – 7.04.

FÖRCH Nachwuchsförderpreis
Datum: Samstag, 7. April, 19.30 Uhr
Einlass: 18.30 Uhr
Ort: Bislandhalle Bonfeld
Mit: Moe, Shorty, Stowaway, Trails und Special Guest Drive Darling

Eintritt frei

Die blacksheep Kulturinitiative Bonfeld e.V. schreibt den blacksheep Bandcontest für junge Musiker zum fünften Mal aus, 28 Formationen haben sich beworben. Vier wurden ausgewählt: Moe, Shorty, Stowaway und Trails. Special Guest und außerhalb der Konkurrenz ist die Heilbronner Formation Drive Darling.

Die Bands spielen am Samstag, 7. April, ab 19 Uhr in der Bislandhalle in Bonfeld um den Sieg und um einen Auftritt beim blacksheep Festival, das von Donnerstag, 7. Juni, bis Samstag, 9. Juni, rund ums Bonfelder Schloss stattfindet.

Eine fachkundige Jury stimmt zusammen mit dem Publikum ab.

Organisation und Unterstützung

Der blacksheep Bandcontest wird organisiert und durchgeführt von jungen Mitgliedern der blacksheep Kulturinitiative Bonfeld e.V.. Unterstützt wird die Veranstaltung seit fünf Jahren  von der Theo Förch GmbH, Neuenstadt a.K..

Dafür sind wir sehr dankbar.

Moe (Bielefeld)


Gefühlvolle und gleichzeitig mitreißende Melodien, persönliche Texte, eine Akustikgitarre, deren Stecker gern mal aus dem Verstärker gezogen werden darf, und eine unverkennbare Stimme, die direkt ins Herz geht – das ist Moe (Foto: Fiona Thiele).

Mit den roten Locken und den verträumten Augen verkörpert er exemplarisch den Typus des melancholischen Singer/Songwriters. Seine Musik bietet jedoch weit mehr als ruhige Gitarrenklänge. Die sind natürlich auch dabei, doch darüber hinaus trifft Moe mit seiner Musik genau die Stelle, an der Singer/Songwriting zu Pop und Pop zu Folk wird.
Das Ergebnis kann sich hören lassen: 2016 hat Moe sein erstes Album „Sky is New“ veröffentlicht – Songs geprägt von ruhigen bis tanzbaren Gitarrentönen, gepaart mit stimmungsvollen Melodien und visuell umgesetzt in bisher zwei atmosphärischen Musikvideos. Mindestens genau so harmonisch, aber doppelt so temperamentvoll geht es her, wenn Moe auf der Bühne steht. Mal allein mit seiner Gitarre, mal unterwegs mit einer ganzen Rasselbande an Talent bringt Moe die Füße in Bewegung und sorgt für eine allgemeine Mit-Mach-Atmosphäre im Raum: Niklas Weber hat seinen Platz an den Drums, Henrik Frevert begleitet am Bass, und Joschka Brings ist als Multiinstrumentalist fester Bestandteil der Band, die gemeinsam mit Moe einen unverwechselbar charismatischen Sound schafft – ein Sound, in dem sich Moes ruhige und dennoch kraftvolle Stimme besonders wohl fühlt.

Mit seinem ersten Album beweist Moe, wie sehr der Mix aus klangvollem Folk, lebendigem Pop und Singer/Songwriter-Balladen den Nerv der Zeit trifft – höchste Zeit für ihn, über den ostwestfälischen Tellerrand hinaus zu blicken.

Band

  • Moritz – Moe – Herrmann – Gitarren, Gesang
  • Joschka Brings – Multiinstrumentalist, Gesang
  • Niklas Weber – Schlagzeug, Gesang
  • Henrik Frevert – Bass, Gesang

Website: www.moe-music.de

Shorty (Bad Wimpfen)

Shorty und seine Gitarre sind unzertrennlich. Wenn er spontan einen seiner Songs anstimmt, zücken Mädchen begeistert ihr Smartphone, um seine gefühlvolle Stimme mit ihren Freundinnen auf Snapchat zu teilen – und ihre Freunde ärgern sich dann, dass sie selbst nie Gitarrenunterricht genommen haben.

Schon von klein auf hat er unterstützt von der Familie das Spielen lieben gelernt, und Shorty alias Julian Pförtner kann bis heute nicht die Finger von dem Instrument lassen. Trotz seines jungen Alters fehlt es ihm nicht an musikalischer Expertise, viel mehr kann er deshalb glaubwürdig verarbeiten, was seine Generation bewegt und ergreift – er ist ein echter Millennial.

Shortys hervorstechenden Merkmale sind seine angenehme Stimme, die clever mit der Gitarre kombiniert wird. In akustischer Manier werden sanfte Drums hinterlegt, die seine selbstgeschriebenen Songs abrunden. Die Lyrics handeln von seinen Erfahrungen mit dem Leben und der Liebe, die er aber nicht in gewohnt poppigen Phrasen verpackt.

Viel mehr findet er seinen ganz eigenen Zugang zu den Dingen, die ihn beschäftigen. „All these little lights, they guide my way home, and all these little stars, they know where I’m from“, singt er im Refrain seiner Debütsingle „All the little lights“. Mit ein wenig Fantasie hat man hier schon die wedelnden Feuerzeuge im Publikum vor Augen.

Überzeugt hat Shorty damit auch das Publikum beim Contest „Open-Air-Kino Heilbronn sucht das Musiktalent 2017“, bei dem er den ersten Platz belegte.

Band

  • Julian – Shorty – Pförtner – Gitarre, Gesang
  • Jan Vajs – Geige
  • Manuel Santner – Schlagzeug
  • Simeon Schwarzkopf – Keyboard
  • Markus Feller – Bass, Gesang

Web: Facebook oder Instagramm

Stowaway (Stuttgart)

Sprießt und bricht aus! Stowaway – ein Sturm aus Klängen und Emotionen, bringt die Luft zum Vibrieren. Ein Sound, der auf die Bühne gehört und gehört werden will – nein muss!

Die vier Stuttgarter starten schon früh sich in verschiedenen Bandprojekten auszuprobieren. Dabei reichte die Bandbreite von Domis progressiver Metallband über Punkrock Formationen bis hin zu sanft-melodischem Pop-Rock. 2014 markiert für Flo, Tobi, Jonas und Domi einen Wendepunkt: Die Vier unterschiedlichen Stilrichtungen wachsen zu einer eigenen Charakteristik heran – das Bandprojekt Stowaway entsteht.

Keine Angst vor Experimenten

Musikalisch lässt sich Stowaway in den „Alternative Rock“ einordnen – wenngleich die vier
Stuttgarter keine Angst vor Ausflügen in und Experimente mit umliegenden Gebieten haben: So
finden sich bei den Songs auch Einflüsse aus „Progressive Rock“ oder „Grunge“.

Die Message

In den Songs verarbeiten sie Emotionen direkt „aus dem Leben“ und thematisieren in ihren Texten
Zwischenmenschliches sowie die Verbundenheit mit der Region und ihren Freunden. Neben diesen
Motiven rücken Sie auch sozial- und gesellschaftskritische Themen in den Fokus und vertonen so den
aktuellen Zeitgeist.

Bühnen der Region

Ende 2014 erscheint die in Eigenregie produzierte Debut EP Traces. Die vier Songs spiegeln erstmals
den abwechslungsreichen Sound der Band wieder.
Die folgenden drei Jahre sind erfüllt mit der Leidenschaft Konzerte zu spielen und dem Wunsch, ihre
Musik so mit anderen zu teilen. Stowaway lässt sich keine Möglichkeit nehmen die Bühnen der
Region Stuttgart und Umgebung zu rocken und ihr Können bei verschiedenen Contesten erfolgreich
unter Beweis zu stellen: Beim SPH Bandcontest können sie sich bis zum Regionalfinale Baden-
Württemberg durchsetzen und auch bei PlayLive wissen sie zu überzeugen.

Neue Wege und Odd

Im Jahr 2017 legen die Vier von Stowaway eine kreative Pause ein und gehen ihre eigenen Wege.
Wege die sie an die unterschiedlichsten Ecken der Welt führen, wo sie sich von neuen Impulsen und
Einflüssen mitreißen lassen und prägende Erlebnisse und Begegnungen machen, die ihrer Kreativität
neue Nahrung sind. Die Anfang 2018 veröffentlichte EP Odd spiegelt die eindrücklichen Erfahrungen
und persönlichen Entwicklungen des vergangenen Jahres wieder. Die erneut komplett selbst
produzierte Platte zeigt ferner Stowaways musikalische Entwicklung hin zu einem immer
ausgeprägteren „Progressiven Rock“. Die Liebe zum Detail und der Ehrgeiz jede Facette selbst zu prägen, stellt auch das Cover-Artwort der EP, das aus einer Kooperation mit Domis Kreativprojekt HikssArts entstand, unter Beweis.

Visualisierte Songs

Von Anfang an legt Stowaway Wert darauf, ihre Songs durch professionell gestaltete Videos zu
visualisieren und so nicht nur etwas für die Ohren, sondern auch für die Augen zu schaffen. 2015
entsteht das selbst produzierte energiegeladene Video zu dem Song Let Go und bringt die
musikalische Wucht des Songs auch auf den Bildschirm. Im Januar 2016 zeigt sich die Band dann von
einer ganz anderen Seite: In einem sehr reduzierten Screening erscheint eine ruhige unplugged
Version des Songs Killed in Action. Noch in der Pipeline ist das bislang umfangreichste und
aufwendigste Videoprojekt des Songs Mayfly, der aktuellen EP Odd, das im Sommer 2018
veröffentlicht werden wird.

Band

  • Florian (Flo) Vetter – Leadvocals, E-Gitarre
  • Tobias (Tobi) Kandler – E-Gitarre, Backing Vocals
  • Dominic (Domi) Hillerkuss – Bass, Backing Vocals
  • Jonas Eckstein – Drums, Drum Pad, Sampler, Click

Website: www.band-stowaway.de

Trails (München)

Im Sommer 2017 brechen Trails (Foto: Maximilian Lamm) aus München auf, um in der Hitze der amerikanischen Südstaaten ein ganz besonderes Debütalbum aufzunehmen. Über einen Monat dauert die Zusammenarbeit mit dem renommierten Produzenten Rick del Castillo in Austin, Texas. del Castillo hat schon Filmmusik für Quentin Tarantino (Kill Bill: Vol.2) und Robert Rodriguez (Irgendwann in Mexiko) komponiert. Zehn hochkarätige Session-Musiker kamen zum Einsatz.

Diese außergewöhnliche Konstellation bildet den Nährboden für den ganz speziellen Urban Western-Sound von Trails. Das Debütalbum „Desert Lullabies“ vom November 2017 überzeugt mit ehrlicher handgemachter Musik. Auf zwölf facettenreichen Songs verbinden Trails organische Gitarrenarbeit mit Klängen traditioneller Instrumente wie Banjo, Geige, Cello und Kontrabass auf eine unverwechselbare Art und Weise.

Im Fokus des Duos stehen Songwriting und der unverfälschte Klang echter Instrumente, um in Zeiten überproduzierter Musik zurück zum Kern eines guten Songs zu finden.

Die Stücke erzeugen eine dichte Atmosphäre und erzählen mit persönlichen Texten Geschichten. Ausgangspunkt der musikalischen Inspiration ist die Suche nach einem ganz speziellen Ort, der fernab von alltäglichen Kompromissen Raum für Kreativität und Reflexion bietet. „Desert Lullabies“ ist ein mitreißender musikalischer Roadtrip, der den Zuhörer über unentdeckte Pfade an genau diesen Ort führt.

Das außergewöhnliche Profil dieser Band und eine treue Fanbase ermöglichten es, „Desert Lullabies“ über eine groß angelegte Crowdfunding Kampagne mit über 13.000 Euro zu finanzieren.

Neben der Musik leiht Sänger Patrick Roche internationalen Schauspielern seine Stimme (unter anderem Jon Snow in „Game of Thrones“), während Luca Wollenberg in den Neurowissenschaften promoviert. Nach den ersten USA-Konzerten gehen Trails im November 2017 und im Frühjahr 2018 mit ihrer sechsköpfigen Liveband auf große Deutschland-Tour.

Band

  • Patrick Roche
  • Luca Wollenberg
  • Simon Chmel
  • Felipe Andrade
  • Tobias Brügge

Website: www.trails-official.com

Special Guest: Drive Darling


Teilnehmer des 3. blacksheep Bandcontests 2016

Die Band steht für handgemachten Indie-Rock. Dabei kombinieren die vier Musiker mit viel Spielfreude Brit-Pop-Elemente mit Southern Rock und erzeugen dadurch einen internationalen Sound, der kaum vermuten lässt, dass die Heimat in Deutschland liegt. Genauer: in Heilbronn. Jene Freude an dem gemeinsamen Erschaffen von etwas Neuem bewiest die Band bereits auf ihrer zurückliegenden Tour. Drive Darling sind energiegeladen, ob leise oder laut – einfach ein besonderes Konzerterlebnis.

Die Band entstand Mitte 2014 in Heilbronn, wobei die gemeinsamen, freundschaftlichen Wurzeln bereits ein Jahrzehnt zurückliegen. Wahrscheinlich liegt darin der Grund für die erstaunliche Homogenität und der Wunsch, hinaus ins Unbekannte zu ziehen, durch Dick und Dünn zu gehen, mit Musik Menschen begeistern, gemeinsam mit dem Publikum einen unvergesslichen Abend zu erleben.

Authentisch, sympathisch und eindringlich – ohne aufdringlich zu wirken. Mit Minimalismus statt Maßlosigkeit stellt Drive Darling auf ihrer Debüt-EP „Mountains“ unter Beweis, wie kontroverse, aufbrausende und besänftigende Genres vereint werden können.

Drive Darling aus Heilbronn, deren Kooks-naher Pop auf der EP „Mountains“ (Lindström) einen förmlich in den Bulli, auf die Straßen, durch die Landschaft, ab zum Strand zieht. Mit den Kumpels, den besten. Schmeckt schon nach kaltem Bier und Grillgut, wie? Klingt auch danach. Eingängig, aber präzise; melodisch und groovy. Vielleicht kein reinrassiger Sommerpop, definitiv aber eine gute Wahl für den Sommeranfang.“ (INTRO MAGAZIN, 01/17, D)

Ja, Drive Darling sind eine irre gute Liveband…Wer auf gefühlvollen Alternative Rock mit Popnote steht, sollte sich die Mountains EP unbedingt anhören.“ (ENEMY AT, 01/17, AT)

Bei den Instrumenten hält sich die Band schön zurück: Gesang, Gitarren, Bass, Schlagzeug und eine sparsame Ergänzung um vereinzelt schwebende, elektronische Keyboards. Besonders hervorheben muss ich an der Stelle die Stimme von Dominik Hehn: Der Mann kann wirklich singen.“ (Venue Music, 06/16, DE)

Hervorzuheben ist an dieser Stelle der Song „Couple Of Times“, bei dem man fast das Gefühl haben könnte, Michael Stipe (R.E.M.) hätte sich zu Oasis ins Studio verirrt. Wahnsinnig gut!“ (Museek.de, 11/16, DE)

Die Band

  • Dominik Hehn – Gitarre, Gesang
  • Johnny – Gitarre
  • Rick – Bass
  • Fe – Schlagzeug

Website: www.drivedarling.de