Samstag-Line-up, 9. Juni

Sieger des 5. blacksheep Bandcontests um den FÖRCH Nachwuchsförderpreis . Sean-Koch-Trio . Keywest . Marc Broussard . Brother Dege . Oysterband . Passenger . Wishbone Ash . Mrs. Greenbird . Mighty Oaks 

Sieger des 5. blacksheep Bandcontests

Wieder laden wir junge Bands ein, sich bei uns zu bewerben. Denn am Samstag, 7. April 2018, tragen wir den 5. blacksheep Bandcontest um den FÖRCH Nachwuchsförderpreis aus.

Über den Bewerberstart informieren wir Euch rechtzeitig. Zu gewinnen gibt es attraktive Sachpreise. Der Sieger eröffnet am Samstag, 9. Juni, das 5. blacksheep Festival – Live im Bonfelder Schlosshof, er bekommt für seinen Auftritt eine richtig gute Gage, er steht auf derselben Bühne wie die ganz Großen und er spielt beim Viel & Draußen Festival des Popbüros Heilbronn.

Sean Koch Trio (Südafrika)

Dieser Sound hat uns auf Anhieb gefallen. Das Sean Koch Trio (Foto: Jessica Buchannan) aus Südafrika ist eine dreiköpfige Band aus Kapstadt, Südafrika. Drei Freunde, die seit Januar 2016 ansteckende, alternative Musik kreieren. Das Debut von Sean Koch, Shaun Cloete und Ross Hillier heißt „Natural Projection“. Seit das Trio zusammen ist, hat es bereits  zwei erfolgreiche Europatourneen absolviert. Unter Vertrag ist die Band bei Budde Music Publishing, Berlin. Und die schreiben:

Die Südafrikaner Sean, Ross und Shaun bringen mit ihren unbeschwerten, aber auch tiefgründigen Songs sonnige Vibes des Surferlebens und Lektionen, die sie vom Leben am Cape gelernt haben, ins kalte Deutschland. Hand in Hand mit dem Optimismus und der Leichtigkeit, mit welcher der 26-Jährige Songwriter Sean Koch das Leben angeht, entstand mit der ersten EP „Natural Projection“ ein Werk, das in nur fünf Songs das Potential hat, eine ganze Lebensgeschichte zu erzählen. Die extreme Naturverbundenheit des Trios und das einfache, aber abwechslungsreiche Leben in ihrer südafrikanischen Heimat, bestimmen ebenso wie Sean Kochs markante Stimme diesen einzigartigen Sound, der die nötige Power hat, die ganze Welt mit ihrer positiven Energie anzustecken.“

Nach ihrer Europa Tour 2016 bastelte das Sean Koch jede freie Minute im Studio an seinem ersten Debütalbum, das im Frühjahr 2017 erschien.

Bereits nach dem ersten Hören waren wir begeistert von den mitreißenden Gute-Laune Songs und dem Drive der Jungs. Live hat die Band dann mit ihrer Energie und Dynamik  vollkommen überzeugt und deshalb freuen wir uns umso mehr, das Sean Koch Trio so früh in ihrer Karriere unterstützen zu dürfen. Wir sind uns sicher, dass die Zukunft noch Großes bereit hält und freuen uns gemeinsam diesen zu beschreiten“, schreibt Benjamin Budde.

Diese Live-Show ist für jeden Musikliebhaber ein Erlebnis. Da an unserem Festivalsamstag wie gewohnt die Sonne scheinen wird, ist das Sean Koch Trio genau die richtige Band für unsere Innenhof-Bühne. Eine Musik zum Entspannen und zum Tanzen. Also genau die Gruppe, die Ihr auf  keinen Fall verpassen dürft!

Die Band

  • Sean Koch –  Vocals, Gitarre
  • Shaun Cloete – Bass, Lead-Gitarre
  • Ross Hillier – Schlagzeug, Djembe

Website: www.seankochtrio.com

Marc Broussard (USA)

Marc Broussard ist Traditionalist.

Die Musik des vielseitigen Künstlers aus dem Mississippi-Delta wird gerne als „Bayou Soul“ bezeichnet, was verkennt, dass Marc Broussard seine stets enorm warmherzig produzierte Singer-Songwriter-Kunst so ziemlich auf jede Stilrichtung zu übertragen weiß, von Blues, Country und Soul bis hin zu Southern Rock und Pop. Marc Broussard ist jedoch nicht nur ein großartiger Sänger und Musiker, er ist auch ein Mensch mit einem großen Herzen, ein Philanthrop aus Überzeugung. So geht die Hälfte der Tantiemen seines jetzt auch in Deutschland erscheinenden Charity-Albums „S.O.S. 2: Save Our Soul: Soul On A Mission“ an die in Atlanta, Georgia ansässige Wohltätigkeitsorganisation City of Refuge, die sich um Obdachlose kümmert und vorbildliche Programme entwickelt hat, Armut zu bekämpfen.

Ganze zehn Jahre ist es her, seit Marc Broussard mit „S.O.S.: Save Our Soul“ ein erstes Charity-Album veröffentlichte, auf dem er Coverversionen von Soulklassikern interpretierte und damit zum Beispiel in Holland einen Top-10-Erfolg einheimste. Damals waren es vornehmlich Vorlagen aus den Siebzigern und man konnte bloß staunen, wie gut er den sensiblen Tenor eines Marvin Gaye hinbekam. Dasselbe gilt auch für all die Soulperlen der Sechziger, die Marc Broussard nun für das Nachfolgewerk ausgesucht hat. Seine Interpretationen als authentisch zu bezeichnen, ist das mindeste Lob, was ihnen gebührt.

„Das Album bietet im Grunde genommen eine High-Fidelity-Version dieser Stücke. Nicht unbedingt moderner, auch wenn wir sie mit moderner Technik aufgenommen haben, aber reichhaltiger klingen sie.“ – Alte Seele in neuem Gewand.  Mit dabei – zwei alte Bekannte: Huey Lewis überrascht als Duettpartner bei dem Dirty Dancing Klassiker „These Arms of mine“ von Otis Redding und J.J. Grey brilliert auf Wilson Picketts „In the Midnight hour“. Großes Kino. Der Promotrack „Fool for your love“ ist ein neuer Titel von Marc, der sich nahtlos in das Konzept einfügt. Im Herbst 2017 erscheint ein neues originäres Album von ihm.

The Band

  • Marc Broussard – Vocal, Guitar

Website: www.marcbroussard.com

Brother Dege (USA)

Dege Legg alias Brother Dege wurde durch seinen Slot und Soundtrack Beitrag „Too old to die young“ in Quentin Tarantinos Kinohit „Django unchained“ schlagartig aus dem tiefsten Süden der Staaten in die Öffentlichkeit gezogen! Der Film wurde mit dem Oscar prämiert. Das official video auf youtube hat über 600.000 views. Dege war aber schon vor dem Durchbruch im Film kein unbeschriebenes Blatt. Preisgekrönter Musiker mit insgesamt zehn Alben, Buchautor und Journalist. Geboren und aufgewachsen im Herzen von Louisiana mit Cajun, irischen und indianischen Wurzeln.

Dege spielt Slidegitarre in der ruhelosen Tradition der Altmeister und haucht dem Deltablues neues Leben ein. Mit dem rauen ‚twang‘ seiner Dobro beschwört er die Geister der Vergangenheit und singt von seinen Erfahrungen im Süden der USA, wo er mit Sümpfen als Spielwiese aufwuchs. Seine Songs sind so bildlich, dass sie förmlich nach einer Verfilmung schreien. Man spürt den Staub der Landstraßen in seiner Kehle, man hört in seiner Dobro das Knistern einer Scheune, die bald einer Feuersbrunst zum Opfer fallen wird. Aber auch Elemente aus Southern Rock, Independent und Psychedelic fließen mit ein.

Im Rahmen des American Cajun, Blues & Zydeco Festivals 2013 war Brother Dege mit zwölf Konzerten erstmals in Deutschland. Zuhörer und Medien waren gleichermaßen begeistert. Die Weltmusikzeitung Folker hat ihm eine ganze redaktionelle  Seite gewidmet. Danach folgten mehrere Tourneen.

Dege kommt im Frühjahr 2018 mit seiner Band The Brethren und einem neuen Album wieder.

Die Band

  • Brother Dege AKA Dege Legg – Gesang, Gitarre

Website: www.brotherdege.blogspot.de

Oysterband (Großbritannien)  

Mehrfach war sie schon bei uns, zuletzt beim 1. blacksheep Festival 2014: Die Oysterband (Photo by Judith Burrows) ist wohl eine der konstant kreativsten Folk/Rock Bands Großbritanniens der letzten 40 Jahre. Seit den Anfängen in den Jahren 1977/78 als Oyster Ceilidh Band und den darauffolgenden Erfolgen und der permanenten Weiterentwicklung über die Jahrzehnte (manchmal eher Rock-orientiert, manchmal eher im Folk-Gewand) sind der Band die musikalischen Visionen nicht ausgegangen.

20 Alben haben sie bislang veröffentlicht, darunter etliche mit Preisen bedachte (zuletzt 2014 „Diamond on the Water“). Compilations und EPs sind hier nicht mitgezählt. Daneben sind John Jones, Alan Prosser und der ehemalige Bassist Ray Cooper (Chopper) auf Solopfaden unterwegs, die drei Gründungsmitglieder Jones, Prosser und Telfer als Oysters3 ab und an auf ‚Story telling tour‘ und mit dem Big Session Festival hat die Band ihr eigenes dreitägiges Festival in England etabliert.

Die Band

  • John Jones – Voice, Melodeon
  • Alan Prosser – Guitars, Voice
  • Ian Telfer – Violin, Voice
  • Al Scott – Bass, Mandolin, Voice
  • Adrian Oxaal – Cello, Voice
  • NEW: Pete Flood (formerly Bellowhead) – Drums, Voice

Website: www.oysterband.co.uk

Passenger (Großbritannien)

Eine Menge ist passiert, seitdem der britische Sänger und Songwriter Mike Rosenberg (Foto: Jarrad Seng), besser bekannt als Passenger, mit gerade mal 17 Jahren einen Vertrag bei IE Music unterschrieb. Hatte er sich zunächst als Frontmann in einer Band hervorgetan, erfand er sich danach als Solokünstler neu und zog jahrelang als Straßenmusiker herum – vor allem in Australien. Es folgte eine Reihe von Konzerten im Vorprogramm von Ed Sheeran. Und dann kam mit „Let Her Go“ jener Song, der in 20 Ländern die Charts anführte, mit dem Ivor Novello Award ausgezeichnet wurde und auf YouTube über eine Milliarde mal angeklickt wurde. Wer nur die Single kannte, war sicherlich verwundert zu hören, dass dieser Songwriter bereits sieben Alben veröffentlicht hatte, von Wicked Man’s Rest (2007) bis hin zu Whispers (2014) und Whispers II (2015), die nicht minder gut, aber eben bei weitem nicht so allgegenwärtig waren und derart abgefeiert wurden.

Passengers achtes Album Young as the Morning, Old as the Sea ist ein Album, das von künstlerischer Kontinuität ebenso geprägt ist wie von dem Verlangen nach Veränderung. Seine exquisite Handschrift als Songwriter und seine unverkennbare Art, seine Songs vorzutragen, haben sich jedoch kaum verändert, Rosenberg ist noch immer ganz derselbe: Trotz des riesigen Erfolgs mit „Let Her Go“ ist er mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben und reagiert darauf mit einer Mischung aus echter Bescheidenheit und selbstironischem Humor, der besonders bei seinen Bühnenauftritten frappant ist. („Es ist schon sehr erstaunlich, zu Lebzeiten einen Song geschrieben zu haben, der so groß geworden ist“, erzählte er einem Journalisten von Reuters bei den Ivor Novello Awards. „Ich bin darüber so glücklich. Das ist eine Geschichte, die ich noch meinen Enkeln erzählen werde. Hört mal, ich war Nummer eins in Luxemburg.“)

Was hat sich nun verändert? Während die jüngsten Alben alle in Sydney aufgenommen wurden, fanden die Aufnahmen zu Young as the Morning… in Neil Finns Roundhead Studio in Neuseeland statt, dessen großartige Landschaften inspirierend wirkten. Das gilt auch für Island, wo die Videos und Fotos für das neue Album entstanden. Auch die Songtexte auf dem neuen Album drängen nach neuen Horizonten. Die so persönlichen wie universellen Geschichten über Beziehungen und das Vergehen der Zeit sind nach wie vor präsent, man höre nur „When We Were Young“, „Everything“ und „Somebody’s Love“. Doch diesmal werden die Songs um raumgreifende Landschaften erweitert: finnische Wälder, norwegische Seen, schottische Highlands und italienische Küstenstreifen.

Musikalisch wurde ebenfalls ein Gang hochgeschaltet. Young as the Morning… entstand neuerlich in Co-Produktion mit Chris Vallejo (INXS, Jon Spencer Blues Explosion, Empire of the Sun), in dessen Studio in Sydney die letzten Arbeiten von Passenger aufgenommen worden waren. Beim neuen Album wurde das Gespann jedoch von einigen Musikern unterstützt, die sich live bereits als Begleitmusiker des australischen Indie-Folkduos Angus and Julia Stone ausgezeichnet hatten.

„Chris und ich waren uns einig, dass wir bei dem neuen Album einen Schritt weiter gehen“, erklärt Rosenberg. „Wir holten einige großartige Musiker hinzu, die ich kennengelernt und mit denen ich bereits auf einigen Festivals gespielt hatte. Wir verstanden uns richtig gut. Zum ersten Mal haben wir auch so etwas wie eine Vorproduktion gemacht. Wir trafen uns für eine Woche in Sydney, ungefähr einen Monat vor den Albumaufnahmen. Das bedeutete, dass die Jungs sich mit den Songs vertraut machen konnten und wir uns besser kennenlernten. Der eigentliche Aufnahmeprozess, der auch in Stress ausarten kann, war dann ganz entspannt.“

Das Gefühl, sich Zeit zu nehmen, kommt bei dem jüngsten Album gut rüber und ist auch der klingende Beweis, dass das Selbstvertrauen von Rosenberg und Vallejo als Partner am Regiepult noch weiter gewachsen ist. Die Beteiligung von zusätzlichen Musikern von Anbeginn hat zudem zu reichhaltigeren Arrangements und einem voluminöseren Sound geführt, was den lyrisch-epischen Themen des Albums mehr als gerecht wird.

„Ich habe in den letzten zehn Jahren so gut wie jedes Jahr ein Album gemacht“, so Rosenberg, „und da sorgt man sich schon, dass man nicht lange genug bei bestimmten Sachen bleibt. Diesmal haben wir von 16 Stücken zehn ausgesucht. Klar, die aktuelle Platte ist vielleicht immer meine liebste, aber ich habe ehrlich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich mit einer neuen Platte vor die Leute treten kann, ohne zu meinen, mich entschuldigen zu müssen. Ich bin wirklich stolz auf das Album.“

Mike Rosenberg begann seine Karriere als Passenger im Jahr 2003, ursprünglich mit Begleitmusikern und später als Solokünstler. Vor Young as the Morning, Old as the Sea hat er die Alben Wicked Man’s Rest (2007), Wide Eyes Blind Love (2009), Flight of the Crow (2010), Divers and Submarines (2010), All the Little Lights (2012), Whispers (2014) und Whispers II (2015) veröffentlicht. Er lebt in Brighton und zieht noch immer, wann immer er kann, als Straßenmusiker herum.

Die Band

  • Mark Rosenberg – Gitarre, Gesang

Website: www.passengermusic.com

Keywest (Großbritannien)

Diese Band war der Publikumsliebling 2016! Und wie gern Keywest (Foto: Michaela Keicher) bei uns ist, erzählt das Video, das sie damals gedreht haben. Es spielt fast ausschließlich bei uns und zeigt so ganz nebenbei all denen, die noch nicht beim blacksheep Festival waren, was sie versäumt haben.

Kein Wunder, dass Keywest sofort zugesagt hat, beim 5. blacksheep Festival wieder zu kommen. Keywest, das ist eine frische, irisch-englische Band, die ein bisschen an U2 erinnert, was aber weniger an den Liedern als vielmehr an der Stimme von Andy Kavanagh liegt. Er und Andrew Glover sind die Iren in der Gruppe, die ihre Basis in Dublin hat.

Die Musiker von Keywest haben ihren eigenen Stil. Mit ihrem Debut-Album „The Message“ holten sie 2012 Platin. Die fünfköpfige Band entwickelte sich von rauen Straßenmusikern, die für ihre Auftritte in der Fußgängerzone in Galway oder in der Grafton Street in Dublin bekannt waren, zu Musikern, die große Hallen füllen und mit starken Texten überzeugen. Songs wie „Joyland“, „Reaper at the Door“ oder „Soldier on“, „IGeneration“, „All my mistakes“ oder „Carousel“ laden die Zuhörer zum Innehalten ein.

Keywest ist die perfekte Band für ein Sommer-Festival. Überzeugt Euch davon in diesem Video „This Summer“, das überwiegend beim blacksheep Festival 2016 gedreht wurde:

Die Band

  • Andy Kavanagh – Gesang
  • Andrew Glover – Gitarre, Keyboard
  • Jimi Lock – Gitarre
  • Harry Sullivan – Schlagzeug

Website: www.keywestofficial.com

Mrs. Greenbird (Deutschland)

Glaubt man der Legende, ist es dem letzten Willen einer alten Vogeldame geschuldet, dass sich Mrs. Greenbird (Foto: Wolfgang Vogt) seit 2010 auf dem Weg über die Bühnen von Nah und Fern befinden. Über 200.000 Tonträger haben die beiden Vollblutmusiker bereits verkauft und sich obendrein einen Award für die beste Clubtour erspielt. Sogar Amerika haben sie bereits erobert. In Nashville hat das Duo nicht nur sein zweites Album namens „Postcards“ aufgenommen, sondern auch gleich ein Konzert vor ausverkauftem Haus gespielt. Album Nummer drei wird im Frühjahr 2018 erscheinen. Beim blacksheep Festival erklingen taufrische Lieder von Mrs. Greenbird.

Auf der Suche nach neuem, kreativen Input sind Mrs.Greenbird nach London, Berlin, Stockholm und Nashville gereist und nun endlich bereit, die neuen Songs aufzuführen. Auch wenn Sarah und Steffen für die neuen Songs eher ungewohnte Experimente gewagt haben, ist ihre Mission doch die gleiche geblieben: Die Welt mit jedem Akkord ein kleines bisschen besser zu machen. Das Paar liebt all das, was heutzutage so unter „Americana“ subsumiert wird und alles dazwischen und drumherum.

Es bedient sich der traditionellen Stile, doch Mrs. Greenbird schafft daraus einen ganz eigenen Sound, der schon für den einen oder anderen Ohrwurm sorgte. Mal verspielt, mal romantisch, mal verschroben, liegt die musikalische Wahrheit des Duos ganz präzise irgendwo zwischen Folk, Country und Pop. Alternativ darf man es auch finden, wenn man mag. Eine Prise Blues dann und wann sei nicht ausgeschlossen, so sagt man, und wer Jazz findet, darf ihn gerne behalten.

Über alledem schwebt Sarahs kristallklare Stimme mit einem ganz speziellen, eigenwilligem Timbre, und Steffen, der scheinbar eine komplette Band in seinen unzähligen Gitarren versteckt. Geschätzt werden die beiden besonders für ihre wundervollen zweistimmigen Gesangharmonien und ihre liebenswerte, unverstellte Art.

Die Band

  • Sarah Nücken – Gesang, Keyboard
  • Steffen Brückner – Gesang, Gitarre

Website: www.mrsgreenbird.com

Wishbone Ash (Großbritannien)

Wishbone Ash, eine der einflussreichsten Bands der Rockgeschichte, kommt zum 5. blacksheep Festival nach Bonfeld.

Bei ihren Shows schlagen sie gekonnt die Brücke zwischen alten und neuen Songs und ziehen mit ihrem einzigartigen Sound sowohl langjährige, als auch neue Fans in ihren Bann. Wishbone Ash wird von den beiden Lead Gitarristen Andy Powell und Mark Abrahams angeführt. Bassist Bob Skeat, der seit 18 Jahren Teil der Band ist, bestimmt mit Joe Crabtree an den Drums das Tempo. Über die Jahre hinweg hat die Band sich in den verschiedensten Musikstilen ausprobiert, von Folk, Blues und Jazz bis hin zu pedal-to-the-metal Rock und Elektronik.

Doch egal, welcher Stil, Wishbone Ash‘s Markenzeichen ist und bleibt der unverwechselbare Sound der zwei Leadgitarren von dem Bands wie Thin Lizzy, Lynyrd Skynyrd, Iron Maiden und Opeth beeinflusst wurden. Es gibt keine andere Rockband, die mehr aus dem „Twin-Guitar“ Konzept gemacht hat als The Ash. Ihre Tour 2018 sollte man sich nicht nur deshalb auf keinen Fall entgehen lassen.

Die Band

  • Andy Powell – Vocals, Guitar
  • Mark Abrahams – Guitar
  • Joe Crabtree – Drums
  • Bob Skeat – Bass

Website: www.wishboneash.com

Mighty Oaks (UK, USA, Italien)

Mighty Oaks (Foto: Lukas Maeder) sind eine Indie-Folk-Band aus Berlin. Ihren Durchbruch feierten sie 2014 mit ihrem Top-10 Album „Howl“. Vor Kurzem legte sie ihre neue EP „Storm“ vor.

Sänger und Songschreiber Ian Hooper stammt aus Washington, dem nördlichsten Bundesstaat der US-amerikanischen Westküste. Er wuchs in einem Ort 40 Meilen südlich von Seattle auf, studierte zunächst in Portland, dann in München. Seit 2008 lebt er fest in Deutschland. Seine Mitstreiter Claudio Donzelli, gebürtiger Italiener, und den aus England stammenden Craig Saunders traf er bei Auftritten in Hamburg. Nach und nach zogen alle drei nach Berlin. Nach verschiedenen Studiengängen und Jobs beschlossen sie, sich ganz auf die Musik zu konzentrieren. Die Songs sind vom dreistimmigen Satzgesang und dem Einsatz von akustischen Gitarren und Mandolinen geprägt.

2010 veröffentlichte die Band ihre erste EP „Driftwood Seat“, die in Donzellis Wohnzimmer aufgenommen worden war, via Soundcloud. 2012 nahm die Band die EP „Just one Day“ auf und spielte Konzerte mit den Kings of Leon, Dry the River, den Shout Out Louds und Chvrches im Rahmen der Introducing! Tour. Am 5. Juli 2013 wurde die „Just one Day“-EP in Eigenregie und ohne Label veröffentlicht.

Die gleichnamige Singleauskopplung erreichte Platz 87 der deutschen Singlecharts und die EP selbst stand zwischenzeitlich auf Platz 16 der iTunes Album Charts. Die Mighty Oaks traten unter anderem beim Berlin Festival, MS Dockville, Lollapalooza Chicago und Berlin und Zürich Open Air auf. 2014 begann die Band ihre erste Solotour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Mighty Oaks wirkten unter anderem an der Musik für den Film „Die Summe meiner einzelnen Teile“ von Hans Weingartner mit. Das Debütalbum „Howl“ erschien am 28. Februar 2014 und erreichte auf Anhieb die Top Ten der deutschen Albumcharts.

Mit „Dreamers“ veröffentlichten die Mighty Oaks ihr zweites Album. Neben dem bereits veröffentlichten sehnsuchtsvollen Titeltrack, der mitreißenden Single „Be with you always“ und dem dreistimmigen Stück „Don’t lie to me“ warten nun neun weitere Fernweh-Songs darauf, gehört zu werden und Träume zu wecken.

Die Band

  • Ian Hooper – Gesang, Mandoline, Tamburin, Akustikgitarre, Trommel
  • Claudio Donzelli – Gesang, Banjo, Akustikgitarre, Gitarre, Mandoline, Keyboard
  • Craig Saunders – Gesang, Bass

Website: www.mightyoaksmusic.com