Freitag, 23. Juni

LSechs nationale und internationale Acts: Kids of Adelaide, Grachmusikoff, Alan Doyle, Sound of the Sirens, Steve’n’Seagulls und The Hooters. Herkunft: Deutschland, Kanada, Großbritannien, Finnland und USA. Motto: „Talents meet Legends“, also berühmte Bands treffen auf Musiker, die noch im Werden oder in ihren Heimatländern ganz groß sind. Stil: Pop, Rock, Folkrock, Ska, Fusion. Besonderheit: Das Festivalticket gilt auf der Stadtbahnroute Heilbronn-Neckarsulm-Bad Friedrichshall-Bad Wimpfen-Bad Rappenau auch als Fahrschein. Vom Bad Rappenauer Bahnhof fährt regelmäßig ein kostenloser Hofmann-Bus zum Festivalgelände. Der kann selbstverständlich auch von Fußgängern und Stadtbahngäste aus Sinsheim-Grombach-Babstadt genutzt werden. Zeiten Bus-Shuttle ab Bahnhof Bad Rappenau: 17.45 Uhr, 18.45 Uhr, 19.35 Uhr, 20.45 Uhr.

Tickets: 45 Euro, VIP-Ticket 120 Euro. Onlineshop oder Tickets to Print

Kids of Adelaide (Deutschland)

Freitag, 23. Juni, 18.45 Uhr, Kornspeicherbühne
Tickets: 45 Euro. Onlineshop oder Tickets to Print

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Im Winter 2010 beginnen Severin Specht und Benjamin Nolle zusammen Musik zu machen. Anfangs nur mit zwei Western-Gitarren im Gepäck, trotzen sie den eisigen Temperaturen auf den Straßen ihrer Heimatstadt Stuttgart und schnell wird klar, dass dieses aus purer Lust und Freude an der Musik heraus geborene Projekt höhere Ziele anstrebt.

Im Frühjahr 2011 sind die „Kids“ auf dem Internationalen Straßenmusikfestival in Ludwigsburg zu sehen, gefolgt von einer Straßenmusiktour durch die Niederlande und den Aufnahmen zum ersten DIY-Longplayer „Songs for you and me“. Das Stuttgarter Indie-Label „Green-Elephant-Records“ meldet Interesse an und so sind die „Kids“ im Herbst schon wieder im Studio, um die EP „Kids of Adelaide“ unter professionellen Bedingungen aufzunehmen. Damit geht es zusammen mit Label-Kollege Timo Hauer auf deutschlandweite Supporttour.

2012 erscheint das Album „Home“, produziert und aufgenommen zusammen mit Severins Bruder Sebastian Specht. Der bodenständige DIY-Ansatz ist auch hier wieder sehr ausgeprägt, so wird Benjamins Wohnung für zwei Wochen zum Studio und das Video zum Song „Moving“ entsteht im gemeinsamen Urlaub an der Atlantikküste. Highlights des Jahres sind u.a. der erste Auftritt außerhalb Deutschlands beim Luzerner Blue Balls Festival und eine Supportshow für die britischen Folk-Rocker „Dry the River“. Zudem werden erste Radiostationen, wie FluxFM, auf die „Kids of Adelaide“ aufmerksam.

2013 stehen die ersten Headliner-Shows auf dem Programm. Die Shows im Stuttgarter Kellerklub und dem Privatclub in Berlin sind ausverkauft. Als Booking-Agentur ist mittlerweile Wizards Promotions an Bord und so kommt es auch, dass die „Kids“ als Support für Größen wie Jamie Cullum, Mark Owen und Donavon Frankenreiter u.a. in der Zitadelle in Berlin vor 5000 Zuschauern auftreten. Mittlerweile sind Bassdrum, Fußschelle und Mandoline fester Bestandteil des gereiften Folk-Sounds der Band. Davon können sich die Fans auf der ersten deutschlandweiten „Take a walk on the child side“ – Tour überzeugen, die ein voller Erfolg wird. Und auch auf Platte wird mit dem Album „BYRTH“, das im Mai 2014 erscheint, der nächste Schritt gemacht. Die Single „Old One“ findet großen Anklang bei diversen Radiostationen, das Video wird über 100-tausend Mal angeklickt. FluxFM, NDR 2 und SR1 laden die Band zu Interviews ein und featuren das Album. Es folgt eine zweiteilige Tour, mit fast 20 Terminen und die 2. Single „Ache“.

Im Frühjahr 2015 spielt die Band bei renommierten Zermatt Unplugged Festival und im Sommer sind sie Support für keinen geringeren als Robert Plant. Zudem beziehen die „Kids“ gemeinsam das alte Haus von Bennis Oma und bauen dort zusammen mit Sebastian Specht ein eigenes Recording-Studio auf. Nach monatelangen Renovierungsarbeiten entstehen hier die Aufnahmen zum neuen Album „Black Hat & Feather“. Die erste Single „Jinx“ erscheint bereits im Herbst und kann den Erfolg von „Old One“ sogar noch toppen. Es folgt „Heart in your Glass“ und der Albumrelease im Januar 2016. Die dazugehörige „Black Hat & Feather“ – Tour führt die Band in Kultclubs wie das Berliner Lido oder das Molotow in Hamburg. Mehr als die Hälfte der Termine ist ausverkauft und das Publikum durchweg begeistert.

2016 sind KIDS OF ADELAIDE eine bestehende Größe im deutschen Musikmarkt und kommen mittlerweile auch internationalen Showanfragen im benachbarten Ausland nach. So werden KIDS OF ADELAIDE im Herbst dieses Jahres unter anderen in Frankreich (Paris, Lyon, Bordeaux, Metz, Strasbourg, Pau, Niort),der Tschechischen Republik (Prag, Brno) und zum Jahresabschluß in der Schweiz (Lenzerheide) ihre großartige Show präsentieren.

Die Band

  • Severin Specht – Gesang, Gitarre, Percussion
  • Benjamin Nolle – Gesang, Gitarre, Percussion

Website: www.kidsofadelaide.de

Grachmusikoff (Deutschland)

Freitag, 23. Juni, 18.45 Uhr, Innenhofbühne
Tickets: 45 Euro. Onlineshop oder Tickets to Print

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Grachmusikoff ist eine oberschwäbische Rockband, die im Sommer 1978 während einer Demonstration gegen die Jugendhausschließung in Bad Schussenried entstanden ist. Erstes Lied war „D’ Marie hockt dussa und pläret“, frei nach „Mariechen saß weinend im Garten“. Gründungsmitglieder waren die Brüder Georg und Alex Köberlein sowie Hansi Fink. Die Band nannte sich anfangs Igor, Boris und Nikita Grachmusikoff und machte den oberschwäbischen Dialekt mit ihren witzig-wilden Shows und einer musikalischen Mischung aus Hardrock mit Fun-Pop und Ska sowie Volksmusikeinflüssen rockmusikfähig.

1979 gründete Alex Köberlein die Band Schwoißfuaß, die anfangs lediglich das Repertoire von Grachmusikoff übernahm, dies aber auf rockige Art interpretierte. Schwoißfuaß wurde in Baden-Württemberg erfolgreich, wodurch das Projekt Grachmusikoff bis 1984 in den Hintergrund trat, löste sich 1aber 986 auf, im selben Jahr erschien die Grachmusikoff-LP „Dame oder Schwein“, die im Unterschied zu früheren Werken vor allem hochdeutsche Texte enthielt. Damit gelang es, auch ein Publikum außerhalb Baden-Württembergs zu erreichen. Allerdings nicht in dem Maße, wie sich das die Band mit einem Major-Vertrag im Rücken erhofft hatte.

1990 erschien die CD „Im Musikantenstadl“, die sich von allen bisherigen Platten der Band am besten verkaufte. Seither ist etwa alle zwei Jahre eine neue Platte erschienen. In den zurückliegenden Jahren greift Grachmusikoff auch auf Titel von Schwoißfuaß zurück.

Am 11. April 2013 wurde dem Grachmusikoff Trio der Ehrenpreis des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg verliehen. Mit ihm sollen Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die sich um die Kleinkunst im Lande verdient gemacht haben. Mit den Brüdern Alexander und Georg Köberlein sowie Hansi Fink werden die drei Urväter geehrt, die im Sommer 1978 die Gruppe gegründet haben. Das Grachmusikoff Trio sei zum „fleischgewordenen Monument schwäbischer Volkskultur“ geworden, lobte die Jury in ihrer Begründung. Seit 35 Jahren spiegelten ihre Lieder das Lebensgefühl nicht nur ihrer schwäbischen Zeitgenossen wider. Spielfreude und eine beeindruckende Instrumentenvielfalt könnten nur gepaart mit Professionalität über einen so langen Zeitraum der Kritik standhalten.“

Nun hat Grachmusikoff seinen Abschied angekündigt. Bei uns sind sie noch einmal zu sehen. Hingehen!

Die Band

  • Alex Köberlein – Gesang, Flöten, Saxophon
  • Georg Köberlein – Keyboard, Gesang
  • Hansi Fink – Gitarre

Website: www.home.arcor.de/grachmusikoff

Alan Doyle (Kanada)

Freitag, 23. Juni, 19.55 Uhr, Schlossparkbühne
Tickets: 45 Euro. Onlineshop oder Tickets to Print

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Es gibt Musiker, die erlebt man einmal live – und schließt sie sofort ins Herz. Alan Doyle ist so einer. In Kanada ein Superstar. Musiker, Songwriter, Buchautor, Schauspieler. Doch verzaubert hat er uns mit seinem sympathischen Wesen: Der Neufundlänger Alan Doyle war mit seiner Band The Beautiful Gypsies 2015 eine der großen Überraschungen des blacksheep Festivals. Die Heilbronner Stimme schreib damals: „Multitalent Alan Doyle überrascht nicht nur mit einem A-Capella-Auftakt, er kramt auch ein paar Brocken Deutsch hervor: Schätzle, Schätzle, du bist sehr hübsch. Darf ich dir ein Liebeslied singen?“ Der 46-jährige Kanadier aus Neufundland wird begleitet von The Beautiful Gypsies, die einen fetten Folkrocksound liefern. Doyle ist ein echter Einheizer, der zwischen fetzigen Rock auch mal Lyrisches streut. „Where the nightingales sing“ („Wo die Nachtigallen singen“) ist ein Stück im Dreivierteltakt, zu dem im Kies vor der Kornspeicherbühne gern Walzer getanzt werden darf.“ Und das schreibt er aktuell auf seiner Website: „Stoked be heading back to The Black Sheep Festival in Germany in June. Will be sharing the weekend with The Hooters, Saga, and Nazareth just to name a few. Hoping to add a few other gigs in UK and/or Europe while we are over that way.“

Unkompliziert, angenehm im Umgang, stets offen für ein gutes Gespräch, so haben wir ihn erlebt. Dabei hätte Alan Doyle allen Grund, sich als Star zu fühlen. Denn in Kanada ist er es: Seite mehr als 20 Jahren ist der Leadsänger der populären Gruppe The Great Big Sea, als Solist ist er erfolgreich, als Schauspieler ritt er an der Seite seines Freundes Russell Crowe durch die Hollywoodproduktion „Robin Hood“, als Autor landete er mit seiner Autobiographie „Where I belong“ sofort einen Bestseller.

„So let’s go“ heißt sein zweites Soloalbum, mit dem er derzeit durch die Lande tourt und auch das Publikum beim blacksheep Festival begeistern will. „So let’s go“ folgt auf den Solo-Erstling „Boy on the Bridge“, das Alan Doyle 2012 zusammen mit Thomas Salter (Lights, Walking off the Earth), Jerrot Bettis (Adele, Serena Ryder), Gordie Sampson (Keith Urban, Willie Nelson) und Joe Zook (One Republic, Katy Perry) produziert hat. Wenn es ein übergreifendes Thema auf diesem Album gibt, dann ist es sicher Doyles Optimismus. „Und der steht nicht im Gegensatz zu meinen melancholischen Liedern“, sagt der Musiker, der sich gerne auch als „The Luckiest Man in the World“ bezeichnet, lachend.

Für Alan Doyle ist „So let’s go“ stilistisch freier als „Boy on the Bridge“, weil es offener ist für unterschiedliche Einflüsse. „Auf meinem letzten Soloalbum wollte ich die musikalischen Hintergründe meiner Freunde entdecken“, sagt er. „Und das war sowohl eine körperliche als auch eine musikalische Reise weg von zu Hause.“

Auf „So let’s go“ erfahren seine Fans mehr über ihn, wie er aufgewachsen ist, welchen Einflüssen er ausgesetzt war. Daraus entstand eine gute Mischung aus Traditionellem und Modernem. Zur gleichen Zeit schrieb er an seinem ersten autobiographischen Werl „Where I belong“.

Musik und Buch sind geprägt von Alan Doyles festem Glauben daran, dass es ein Glück ist zu leben, „also machen wir das Beste daraus“. Auch, wenn manch einer seiner Texte nachdenklich ist, zum Beispiel bei „Laying down to perish“, so bleibt Alan Doyle mit  „So let’s go“ doch im Einklang mit seiner Begeisterung für die weite Welt, kombiniert mit seiner Liebe zu seiner Heimat. Alan Doyle kommt aus Petty Harbour und gründete 1993 Great Big Sea zusammen mit Sean McCann, Bob Hallett und Darrell Power. 2015 verabschiedete er sich von uns mit den Worten: „I would love to come back„.

Die Band

  • Alan Doyle – Gesang, Gitarre, Mandoline
  • Kendel Carson – Fiddle, Gesang
  • Cory Tetford – Gesang, Gitarre
  • Shehab Illyas – Bass
  • Todd Lumley – Klavier, Akkordeon
  • Kris MacFarlane – Schlagzeug

Website: www.alandoyle.ca

Sound of The Sirens (Großbritannien)

Freitag, 23. Juni, 21.25 Uhr, Innenhofbühne
Tickets: 45 Euro. Onlineshop oder Tickets to Print

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Sound of the Sirens aus Exeter sind ein bewegendes weibliches Folk-Rock-Duo, dessen Stärke die Leidenschaft und das Zusammenspiel ist. Abbe Martin und Hannah Wood können einfach alles: gute Songs schreiben, großartig performen und das  Publikum mitreißen. Sie lieben, was sie tun: Jede für sich genommen erzählt mit ihrer Stimme eine eigene Geschichte. Aber, wenn die beiden Stimmen zusammen kommen, erzielen sie vollkommene Harmonie. Hier neues Studio Album kommt im Frühjahr auf den Markt und wird beim blacksheep Festival noch brandneu sein.

Die Popularität von Sound of the Sirens ist in den zurückliegenden Jahren stetig gewachsen, Fans und Kritiker mögen sie gleichermaßen.

Ein Fan der Band ist der BBC-2-Moderator Chris Evans. Er lud Abbe und Hannah voriges Jahr ein, neben U2 and Take That auf TFI Friday zu spielen und hieß sie außerdem willkommen in seiner beliebten Frühstücks-Sendung. Nachdem Sound of the Sirens 2016 als Support von Rick Astley von ihrer ausgedehnten Großbritannien-Tour zurück waren, spielten sie auf verschiedenen Festivals im Vereinigten Königreich, unter anderem bei den Beautiful Days in Cambridge, beim Isle-of-Wight-Festival, Victorious, Carfest und Larmer Tree. Sound of the Sirens sind im Frühjahr auf Tour und machen dabei auch einen Abstecher zum blacksheep Festival in Bonfeld.

…they are as tight as a drum, it doesn’t get much better than this” Chris Evans, BBC Radio 2

The Band

  • Abbe Martin, Gesang, Gitarre
  • Hannah Wood, Gesang, Gitarre

Website: www.soundofthesirens.net

Steve’n’Seagulls (Finnland)

Freitag, 23. Juni, 21.25 Uhr, Kornspeicherbühne
Tickets: 45 Euro. Onlineshop oder Tickets to Print

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Steve’n’Seagulls ist eine verrückte Gruppe, deren Musik vor allem Spaß macht. Im Sommer 2014 wurden die Jungs aus dem Norden durch ihre Bluegrass-Versionen bekannter Hits von AC/DC, Iron Maiden oder Metallica auf You Tube bekannt. Im Mai 2015 erschien ihr Debütalbum „Farm Machine“ beim Label Spinefarm Records. Es enthält ausschließlich Coverversionen von Rock- oder Metalsongs. Es folgten internationale Auftritte, darunter beim Sweden Rock Festival und 2015 beim Wacken Open Air erstmals in Deutschland.

„Muun muassa Yhdysvalloissa on hehkutettu suomalaisbändin hillbilly-versioita heavy-kappaleista. Steve’N’Seagulls-yhtyeestä on tullut suuri nimi muun muassa YouTuben vuoksi. Yhtyeen suosituin video on versio AC/DC:n Thunderstruck-kappaleesta. Videota on katsottu lähes 12 miljoonaa kertaa. The Trooper -videolla on yli 4 miljoonaa ja Holy Diveriakin on katsottu lähes 2 miljoonaa kertaa. . .“, schreibt Radio City Finnland über die Band. Aber da wir kein Finnisch können, können wir Euch leider nicht übersetzen, was das heißt.

Was wir Euch verraten können ist, dass wir für den Auftritt von Steve’n’Seagulls einen Amboss besorgen müssen. Das ist dann das erste Mal in der Geschichte der Festivals rund ums Bonfelder Schloss, wo ein solches Klanginstrument auf der Bühne steht. Gespielt wird der Amboss von Puikkonen. Und was sagt uns das? Dass uns mit Steve’n’Seagulls eine der verrücktesten Bands begegnen wird, die man sich derzeit vorstellen kann. Der Sound dieser Musiker ist sagenhaft. Und wir sind sicher, dass sie in Bonfeld für die richtige Stimmung auf dem Kies sorgen werden. Ihnen selbst wird Ende Juni in Deutschland wahrscheinlich warm werden. Meint Ihr, sie setzen ihre Bärenmützen in Bonfeld auf?

Die Band

  • Remmel – Gesang, Gitarre, Balalaika, Mandoline
  • Puikkonen – Schlagzeug, Amboss, Gesang
  • Pukki Kaalinen – Kontrabass, Gesang
  • Wild Till Hiltunen – Akkordeon, Kantele, Mandoline, Flöte, Keyboard
  • Herman the German – Banjo, Gesang, Gitarre

Website: www.stevenseagulls.com

The Hooters (USA)

Freitag, 23. Juni, 22.55 Uhr, Schlossparkbühne
Tickets: 45 Euro. Onlineshop oder Tickets to Print

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Als The Hooters 1980 erstmals in der Musikszene von Philadelphia auftauchen, erobern sie mit rasanter Geschwindigkeit die Ostküste. Angeführt von Keyboarder Rob Hyman und dem Gitarristen und Sänger Eric Bazilian veröffentlichten sie 1983 ihr erstes Indie-Album 100.000 Exemplaren aus dem Stand. Darauf waren schon die Original-Versionen künftiger Welthits wie „All you Zombies“ und „Fightin on the same Side“.

Schon ein Jahr später unterschrieben The Hooters  ihren ersten Major-Platten-Vertrag bei Columbia Records und veröffentlichten kurz danach, 1985, ihr offizielles Debut „Nervous Night“ mit Klassikern wie „Day by Day“, „And we danced“, „Where do the Children go“ und „All you Zombies“.

Glück oder Bestimmung war die Teilnahme am Live Aid-Konzert im Juli 1985 in Philadelphia: Das bescherte der Band weltweit Gold und Platin-Status für „Nervous Night“. Darauf folgte die Heiligsprechung durch das Musikmagazin Rolling Stone als „best new Band of The Year“.

Angestachelt durch diesen Erfolg legten The Hooters nach und bescherten sowohl den Fans als auch ihrer Plattenfirma noch mehr Hits. „Johnny B“, „Karla with a K“ und „Satellite“ waren auf dem Longplayer „One Way Home“ (Columbia 1987) zu hlren, gefolgt vom Gold- und Platin-Album „Zig Zag“ (Columbia 1989), auf dem „500 Miles“ die Aufmerksamkeit von Pink-Floyd-Gitarrist Roger Waters erregte. Waters war es dann auch, der The Hooters einlud, bei dem Multimedia-Event „The Wall“ in Berlin dabei zu sein, das 1990 zusammen mit Stars und Größen wie Joni Mitchell, Van Morrison, The Band, Bryan Adams und vielen anderen stattfand.

Auch als Songwriter schrieben Eric Bazilian und Rob Hyman Hits: etwa „Time after Time“ und „She’s so unusual“ für Cyndie Lauper, die gleich für mehrere Grammys nominiert waren. Auch das Debut „Relish“ von Joan Osborne war in großen Teilen von Eric und Rob mitgeschrieben und bespielt worden. Der von Eric stammende Hit „One of us“ schoss in den USA für mehr als acht Wochen in die Top 10. „Relish“ und „One of us“ waren 1996 für diverse Grammys in den Kategorien Song of the Year, Record of the Year und Best Female Pop Vocal Performance nominiert. Die Liste derer, die mit Rob und Eric gearbeitet haben, liest sich wie das „Who is who?“ der Musikwelt: Taj Mahal, Mick Jagger, Sophie B. Hawkins, Jon Bon Jovi, Willie Nelson, The Band, LeAnn Rimes, Amanda Marshall, Billie Myers, Carole King, Robbie Williams, Dar Williams, Jonatha Brooke, JC Chasez, Meatloaf und The Scorpions und viele mehr. Im Jahr 2000 coverte Ricky Martin „Private Emotion“.

2001 gaben The Hooters ihre Wiedervereinigung bekannt. 2015 waren sie zum ersten Mal auf dem blacksheep Festival. Mit großen Erfolg. Wir freuen uns sehr die Band wieder zu sehen.

Die Band

  • Eric Bazilian: Lead Vocal, Guitars, Mandolins, Harmonica, Sax
  • Rob Hyman: Lead Vocal, Keyboards, Accordion, Melodica
  • John Lilley: Guitar, Mandolins, Dobro
  • Fran Smith Jr: Bass, Backing Vocals
  • Dave Uosikkinnen: Drums, Percussion

Website: www.hootersmusic.com