blacksheep Festival 2018

BLACKSHEEP ONLINESHOP
Reservix
Vorverkaufsstellen

Donnerstag bis Samstag, 7. bis 9. Juni 2018
Schlosshof und Schlosspark Bonfeld
3 Bühnen, 19 Bands, 3 Tage Lebensfreude
Talents meet Legends

Ticketpreise*
Donnerstag Stehplatz: ab 30 Euro
Donnerstag Sitzplatz: ab 40 Euro
Freitag: ab 57 Euro
Samstag: ab 59 Euro
Kombiticket: ab 104 Euro
Festivalticket: ab 130 Euro
VIP Donnerstag: ab 85 Euro
VIP Freitag: ab 130 Euro
VIP Samstag: ab 130 Euro

*zzgl. VVK-Gebühr und Versandkosten

Auf dieser Seite findet Ihr umfassende Infos zu all den wunderbaren 19 Bands, die an drei Tagen auf drei Bühnen bei uns spielen. Scrollt Euch durch informative Texte, klickt Euch rein in Videos oder auf die Website der Künstler und lasst Euch inspirieren. Wetten: Am Ende wollt Ihr alle auch live sehen beim 5. blacksheep Festival am Donnerstag, 7. Juni, bis Samstag, 9. Juni.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Hanne Kah (Deutschland)

Sie ist jung, sie kommt aus Mainz und sie hat eine wunderbare Stimme: die Folk-Sängerin und Gitarristin Hanne Kah (Foto: Björn Friedrich) bezaubert mit handgemachtem Folk-Rock und Songs aus eigener Feder, die getragen sind von Gesang und Gitarre. Ihr Publikum erlebt ein Wechselspiel aus berührenden, ruhigen Tönen und mitreißenden, rockigen Sounds.

Als Bundespreisträgerin der Berliner Festspiele 2010 ging die junge Musikerin nach Berlin. 2011 und 2012 folgten Nominierungen beim Deutschen Rock & Pop Preis in der Kategorie „Beste deutsche Nachwuchs Rock & Pop Band“ sowie mehrwöchige Top-10-Platzierungen in der „DasDing Netzparade“ des SWR.

Ein persönlicher Traum erfüllte sich für Hanne Kah mit dem Support für die amerikanische Sängerin Terra Naomi. Sie spielte zudem vor Alin Coen & Band, Gregor Meyle, Kate Ryan, ELAIZA, Stanfour und Andreas Bourani. „a story shared“ heißt ihre jüngste CD, die sie bei dem Breidensteiner Plattenlabel Triumphton Records veröffentlicht hat.

„Hanne Kah ist die deutsche Antwort auf Amy Macdonald“, sagt deren Produzent Björn Seibel, überzeugt von den künstlerischen Qualitäten der Mainzerin, die beim Berliner Inselleuchten-Festival gemeinsam mit dem Tatort-Kommissar und Sänger Axel Prahl auf der Bühne stand. Schon mehrfach haben Hanne Kah und Triumphton Records zusammengearbeitet.

Die Aufnahmen zeigen die Vielseitigkeit der Musikerin und halten mitreißende Momente voller Tiefgang bereit. Hanne Kah überzeugt mit ihrer kraftvollen Stimme und an der Gitarre – mal gefühlvoll, mal fetzig.  Unter ihren drei eigenen Liedern auf der CD findet sich „Current“, das von Triumphton Records bereits als Single herausgegeben wurde. Es ist der Titelsong des Kurzfilms „Pusteblume“, einer Produktion von ChoesPictures mit Svenja Jung in der Hauptrolle.

Die Band

  • Hanne Kah – Gesang, Gitarre, Klavier
  • Patrick Jost – Gitarre, Gesang
  • Malte Schmidt – Schlagzeug, Klavier
  • Niklas Quernheim – Bass, Gesang

Website: www.hannekah.com

The Band of Heathens (USA)

The Band of Heathens ist eine junge, sympathische Formation aus Austin (Texas), deren Engagement wir wieder einmal der fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem Untergruppenbacher Label Blue Rose Records zu verdanken haben, und die zu den Entdeckungen zählt, die Ihr beim 5. blacksheep Festival in Bonfeld machen könnt.

Die Americana-Band um die Gründungsmitglieder Gordy Quist und Ed Jurdi legte jüngst mit „Sunday Morning Record“ ihr viertes Studioalbum (von insgesamt acht Alben) vor. Die elf neuen Songs bestechen durch besondere Kreativität und musikalische sowie emotionale Dichte.

Während ihrer Entwicklung von einer losen Zusammenarbeit zu einer Weltklasse-Rock’n’Roll-Band hat The Band of Heathens ein umfangreiches Werk geschaffen, das ihr den Ruf als eine der interessantesten Formationen ihrer Heimatstadt eingebracht hat. In den zurückliegenden Jahren haben sich die Heathens eine loyale Fangemeinde und die Reputation, eine der am härtesten arbeitenden Tourbands zu sein, erspielt. Der Weg der Musiker spiegelt sich nun tiefgründig, humorvoll und gefühlvoll wider in neuen Stücken wie „Shotgun“, „Caroline Williams“, „Miss My Life“, „Girl With Indigo Eyes“ und „Records in Bed“.

Songs, die so stark und eingängig sind, wie man es von BoH kennt, und doch stärker als zuvor von Subtiliät und Nachdenklichkeit geprägt sind. Zudem betont die Band inzwischen mehr akustische Elemente. „Ich halte diese Songs für die persönlichsten, die wir je veröffentlicht haben“, sagt Gordy Quist. „Wir konnten aus mehr als 30 Songs auswählen, die geschrieben wurden, während wir uns mit schwerwiegenden Veränderungen auseinander gesetzt und nach der Quintessenz dieser Band gesucht haben.“

Die Band

  • Ed Jurdi – Gitarre, Keyboard, Gesang
  • Gordy Quist – Gitarre, Gesang
  • Trevor Nealon – Keyboard, Gesang
  • Richard Millsap –Schlagzeug, Gesang
  • Scott Davis –Bass, Gesang

Website: www.bandofheathens.com

FRONTM3N (Großbritannien)

Freunde von The Hollies, The Sweet und 10cc aufgepasst: Wir haben die drei Frontmänner dieser Kultbands aus den 70er-Jahren gebucht! Peter Howarth (The Hollies), Pete Lincoln (The Sweet) und Mick Wilson (10cc) nennen sich zusammen Frontm3n (Foto: Oliver Betke). Und sie bringen einen Welthit nach dem anderen mit nach Bonfeld.

Die gemeinsamen Konzerte der drei Ausnahmemusiker sind nicht nur wegen ihres vollen Terminkalenders exclusive Abende, die sehr selten stattfinden. Frontm3n präsentieren auch Songs, die jeder kennt und jeder liebt. Jeder Song spielt auf der musikalischen Reise des Trios eine ganz besondere Rolle: Bei uns spielen sie unplugged, mit nichts als ihren herausragenden Stimmen und ihren Gitarren im Gepäck.

Wir hören von den Hollies „The Air that I breathe“, „He ain’t heavy“ oder „He’s my Brother“; von The Sweet „Love is like Oxygen“ oder „Ballroom Blitz“ und von 10cc „I’m not in Love“ oder „Dreadlock Holiday“. Und dann erklingen auch Songs von Musikern, mit denen Peter Howarth, Mick Wilson und Pete Lincoln als Musiker unterwegs waren: Cliff Richard, Roy Orbinson und Sailor.

Frontm3n garantieren nicht nur einen gepflegten Ausflug in die Zeit des guten alten Vinyls. Sie garantieren auch einen Abend voll guter Musik und guter Laune.

Die Band

  • Peter Howarth (The Hollies) – Gitarre, Gesang
  • Pete Lincoln (The Sweet) – Gitarre, Gesang
  • Mick Wilson (10cc) – Gitarre, Gesang

Website: www.frontm3n.de

Freitag, 8. Juni 2018

Gitze & Band (Deutschland)

Wendrsonn, Grachmusikoff – und eben Gitze (Foto: Edgar Layher). Bei uns hat der Schwabenrock einen festen Platz, auch, weil er so schon fetzt und so gut zu unserer Innenhofbühne passt. Gitze ist der Sänger einer hervorragenden Band: Mit ihm auf der Bühne stehen Göran Jäck, Werner Müller, Boonkid Jackson und Helmut Nothum. Sie interpretieren hauptsächlich Songs von Wolle Kriwanek und Paul Vincent.

Dabei leben unvergessene Klassiker wie „U.F.O.“, „Stroßaboh“ oder „Reggae i di uff? ebenso wieder auf wie längst vergessen geglaubte und lange nicht mehr gehörte Perlen der schwäbischen Rock- und Blues-Musik. Neben den Songs von Kriwanek/Vincent befinden sich im musikalischen Repertoire von Gitze & Band auch der eine oder andere Schwoißfuaß-Klassiker sowie eigene schwäbische Adaptionen mehr oder weniger bekannter Rock-, Pop- und Folksongs.

Das Publikum kann sich auf eine erstklassige Band freuen, die sich aus Göran Jäck (Gitarre), Helmut Nothum (Hammond-Orgel/Piano, Gesang), Werner Müller (Bass, Gesang) und Boonkid Jackson (Schlagzeug) zusammensetzt: routinierte und spielfreudige Musiker, die zusammen mit Sänger und Frontmann Gitze das musikalische Vermächtnis von Wolle Kriwanek und Paul Vincent am Leben erhalten wollen.

Die Band

  • Günter – Gitze – Deyle – Gesang
  • Göran Jäck – Gitarre
  • Werner Müller – Bass
  • Boonkid Jackson – Schlagzeug
  • Helmut Nothum – Hammond-Orgel/Piano

Website: www.gitze.com

Zervas & Pepper (UK)

Der kalifornische Traum treibt in Cardiff seit ein paar Jahren besonders schöne Blüten. Jedenfalls bei dem walisischen Duo Zervas & Pepper, das auch auf seinem neuen Album „Wilderland“ jenen harmonietrunkenen musikalischen Träumereien der 1970er nachspürt, die mit Crosby, Stills, Nash & Young, den Byrds, Joni Mitchell und Fleetwood Mac eine ganze Ära prägten. Bereits mit ihrem letzten Album „Abstract Heart“ (2015) begeisterten Kathryn Pepper und Paul Zervas mit ihrem sonnendurchfluteten Folkrock die internationale Presse („a satisfying, if not groundbreaking record“, Uncut). Das deutsche Rockmagazin Eclipsed kürte das Album in einer Neun-Sterne-Kritik nicht nur zur CD des Monats, sondern wählte es sogar unter die besten 20 Alben des Jahres. David Crosby outete sich ebenfalls als riesiger Fan von Zervas & Pepper („I think you guys are excellent!“), nahm zu ihnen Kontakt auf und empfahl ihnen seinen Sohn James Raymond als nächsten Produzenten. Den wohlgemeinten Rat haben die beiden Musiker nun beherzigt und sind für einige Songaufnahmen zu „Wilderland“ mit Raymond als Co-Produzenten in dessen Studio in Los Angeles eingekehrt. Kennengelernt haben sich Kathryn Pepper und Paul Zervas bereits vor zehn Jahren in einem Folkclub in ihrer Heimatstadt Cardiff und sie gründeten schon bald darauf das Duo Zervas & Pepper. Nach zwei ersten gemeinsamen EPs in den Jahren 2008 respektive 2009 hatten sie sich in Wales schon einen beachtlich großen Fankreis erspielt, doch erst mit ihrem 2011 erschienenen Debütalbum  „Somewhere In The City“ gelang ihnen der Durchbruch in Großbritannien.

Auf ihrem Album „Lifebringer“ verfeinerten Zervas & Pepper mit Unterstützung ihren amerikanischen Westcoast-Retrofolk. Dieser 2013 erschienene Longplayer bescherte dem Duo neben etlichen Jubelkritiken eine Nominierung für den Welsh Music Prize sowie Auftritte in Glastonbury, beim Green Man und vielen anderen Festivals.

Einen weiteren Quantensprung in puncto Popularität machten Zervas & Pepper schließlich mit ihrem 2015 erschienenen Album „Abstract Heart“. Einen großen Teil der Songs schrieben Kathryn und Paul in Los Angeles, doch für die Aufnahmen kehrten sie nach Wales zurück, um in der ländlichen Umgebung des Giant Wafer Studios mit Unterstützung des Produzenten Llion Robertson die Songs aufzunehmen. Das Album, das mit Songs wie „Miller“, „Celestial Friend“, „Reach Out“ und „Abstract Heart“ Paradebeispiele eines perfekten „cosmic folk“ (wie sie es bezeichnen) voller harmonischer Pracht aufwies, tauchte denn auch in den USA auf sage und schreibe 220 Playlists diverser Radiostationen auf. Zudem hagelte es dies- und jenseits des Atlantik Kritiken mit Lobeshymnen und einen wahren Sternensegen.

Die Songs zu ihrem neuen Album „Wilderland“ entstanden im zurückliegenden Jahr nach der ersten Deutschlandtournee und einem anschließenden, ein Monat langen Trip durch die amerikanischen Südstaaten, ihrer „Southwest Odyssey“) ebenfalls in den USA, und zwar in der Abgeschiedenheit einer Hütte in den Rocky Mountains.

In die Berge von Colorado zogen sich die beiden Musiker zurück und kehrten nach eigenem Bekunden zu der naturverbundenen und betont folkloristischen Songwriterkunst ihrer frühen Jahre zurück. Dabei haben sie persönliche Geschichten wie etwa die Begegnung mit einer desillusionierten jungen Kellnerin in einem gottverlassenen Kaff („Roses Of Jericho“) ebenso verarbeitet wie indianische Legenden („Mother Earth“) und die Lyrik von Lord Byron („Mazeppa And The Wild Horse“).

Während der Opener „Roses Of Jericho“ musikalisch der ätherischen Schönheit einer Joni Mitchell verpflichtet scheint, bricht „Hotel Bible“ eher in die harmonischen Gefilde von Buffalo Springfield auf; „Mountain to Ocean“ hingegen erinnert an die Leichtigkeit von Fleetwood Mac, „Dark Matter“ wiederum an die galanten Gitarrenklänge der Doobie Brothers.

Die konstante Botschaft der universellen Liebe, die im finalen Schönklang von „Universe To Find“ gipfelt, hat besonders in Anbetracht unserer düsteren Zeiten durchaus auch eine politische Dimension. Die sanften Flower-Power-Hymnen von Zervas & Pepper, von ihrem Stammproduzenten Llion Robertson in Wales wieder atemberaubend schön arrangiert, bieten somit einmal mehr einen gelungenen Soundtrack für sommerliche Festivalwiesen und freigeistige Gesinnung. Green Peace!

Die Band

  • Kathryn Pepper
  • Paul Zervas
  • Simon Kingman – Gitarre
  • Andrew Brown – Bass
  • Jack Egglestone – Schlagzeug

Website: www.zervasandpepper.com

Django 3000 (Bayern)

Südkorea, Finnland, Russland und das bayerische Hinterland – so unterschiedlich die Orte, an denen Flo, Jan-Philipp und Kamil (Foto: Sturm by Mediaunlimited) in den zurückliegenden Jahren ihre überschäumende Bonaparty gefeiert haben, so vielseitig sind die Erfahrungen, die sie auf ihren Reisen kreuz und quer durch Europa sammeln konnten.

Musikalisch sind die wildromantischen Raubeine reifer geworden. Eine Spur ernster, aber auch leidenschaftlicher! Mehr denn je zeigen sich Django 3000 auf ihrem aktuellen Album als das, was sie immer waren: weltoffene Künstler mit dem Kopf in den Wolken und den Füßen fest auf dem Boden. Das hört man auch den neuen Songs an, die noch immer gnadenlos nach vorne gehen, in die sich aber auch dunklere, melancholische Töne mischen. Gipsy Disco war gestern – die Djangos von heute rocken über alle musikalischen Grenzen hinweg direkt in Herz und Hüfte. Die Gitarren übernehmen das Ruder, die Geige irrlichtert wehmütig. Es groovt wieder gewaltig im Django-Kosmos. Und doch anders. Deshalb wurde neben Willy Löster auch Produzent Olaf Opal (The Notwist, Sportfreunde Stiller, Juli) mit ins Studio eingeladen.

Das neue Album geht nicht nur in die Beine, sondern auch unter die Haut. Eine Prise Heavy Metal meint man stellenweise zu hören, einen Hauch von Jazz. Neu sind die Synthesizer, die den erdigen Klangteppich fliegen lassen. Live werden Django 3000 bei uns deshalb zu fünft mit Keyboarder die Bühne rocken. Fremdes und Vertrautes fließen also ineinander, so wie es eben ist, wenn man nach einer langen Reise nach Hause kommt: Man ist noch immer der Alte, aber eben nicht mehr derselbe.

Auch in den Geschichten, die sie erzählen, überschreiten Django 3000 lustvoll Grenzen. Sie singen vom Weitermachen in scheinbar ausweglosen Situationen, von kompromisslosen Neuanfängen, von verwilderten Outlaws und wirbeln eine Wolke aus Staub auf, wo immer sie auftauchen. Dabei weht auch sprachlich ein neuer Wind: Um wirklich in allen Ecken der Welt verstanden zu werden, steht neuerdings die Weltsprache Englisch gleichberechtigt neben dem bayerischen Heimatdialekt der Band. Aber Aufbruchsstimmung hin oder her – mit einem darf und muss man bei ihnen noch immer rechnen: der dreckigsten, geilsten Party zwischen Chiemsee und Polarkreis.

Die Band

  • Florian, Flo, Starflinger
  • Jan-Philipp Wiesmann
  • Kamil Müller
  • Michael Fenzl

Website: www.django3000.de

The Levellers (Großbritannien)

Was für eine Gruppe! Jedes Mal, wenn die Levellers (Foto: Michaela Keicher) bei uns sind, reißen sie ihr Publikum mit ihrer leidenschaftlichen Mischung aus Celtic-Folk-Rock und hitzigem Punk mit. Mark Chadwick und Jeremy Cunningham lernten sich – wo auch sonst – in einem Pub kennen. Mit dem Drummer Charlie Heather, dem Geiger Jon Sevink und dem Harmonika-, Gitarre- und Mandolinen-Spieler Alan Miles gründeten sie ihre Band und brachten 1990 ihr erstes Album heraus. „A Weapon called the Word“ gehört zu den wenigen Alben, die es zu Goldehren brachten, ohne jemals in den Charts gewesen zu sein.

Alan Miles verließ die Band und Simon Friend schloss sich den Levellers an. Der Erfolg blieb den Musikern, die zwischenzeitlich noch von dem Keyboarder Matt Savage verstärkt wurden, treu. Ihr Album „Levelling the Land“ ist ein All-Time-Klassiker.

BBC 2 zeichnete die Levellers 2011 mit dem „Roots Award at the BBC Radio 2 Folk Awards“ aus. Mit ihrer hinreißenden Bühnenshow gehören die Engländer auch zwanzig Jahre nach ihrer Gründung zu den begehrtesten Livebands auf den großen Festivalbühnen in Europa. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen – und wissen, dass das mit uns viele Fans in der Region tun.

Und wer mit Mark Chadwick „A beautiful Day“ lernen will, schaut sich dieses Video an:

Die Band

  • Mark Chadwick  – Gesang, Gitarre
  • Charlie Heather – Schlagzeug
  • Jon Sevink – Violine
  • Jeremy Cunningham – Bass
  • Simon Friend – Gitarre
  • Matt Savage – Keyboards
  • Stephen Boakes – Didgeridoo

Website: www.levellers.co.uk

Stefanie Heinzmann (Schweiz)

Seit ihrem 2008er Debu Album „Masterplan“ zählt Stefanie Heinzmann (Foto: Sebastian Magnani/Universal Music) zu den erfolgreichsten, außergewöhnlichsten und mitreißendsten Sängerinnen innerhalb der europäischen Poplandschaft. Mit dem Album „Chance Of Rain“ liefert die charismatische Schweizerin nun das perfekte Allwetter-Album ab.

Manchmal gibt es Situationen im Leben, in denen man sich nicht mehr wieder erkennt. In denen man sich selbst fremd geworden und ein Ausweg scheinbar in unendlich weite Ferne gerückt ist. Von Unsicherheit und Selbstzweifeln bestimmte Zeiten, die sich gefühlte Ewigkeiten hinziehen und einem nicht selten das Letzte abverlangen können. Diesen Momenten widmet Stefanie Heinzmann mit „Chance Of Rain“ ihr bisher ehrlichstes, offenstes und mutigstes Album.

Unglaublich viel ist passiert im Leben der Pop- und Soulsängerin aus dem Schweizer Wallis, die nun mit ihrem vierten Album einen weiteren wichtigen Schritt in ihrer Karriere vollzieht.

Nach unzähligen Platin- und Goldauszeichnungen, ausverkauften Touren, Zusammenarbeiten mit Weltstars wie Tower of Power, Joss Stone, Lionel Richie oder Ronan Keating, zahlreichen Ehrungen wie dem ECHO, dem Swiss Music Award, dem Kids Choice Award sowie der 1Live Krone und nicht zuletzt den Erfahrungen während ihrer Jurorentätigkeit bei den letzten beiden Staffeln von „The Voice of Switzerland“, blickt Stefanie Heinzmann nun zurück: auf gute Zeiten, aber auch auf schlechte Zeiten, die ebenfalls tiefe Eindrücke in den Songs der 26-jährigen Sängerin hinterlassen haben.

Selbstreflektionen während emotionaler Ausnahmezustände waren immer schon der beste Nährboden für die Stücke von Stefanie Heinzmann, die sich auf ihrem neuen Album so verwundbar, gleichzeitig aber auch so stark und im wahrsten Sinne selbstbewusst wie nie zuvor präsentiert. „Chance Of Rain“ ist Stefanies vertontes Logbuch von Freud und Leid. Und auch von den bittersüßen Augenblicken, in denen man oft nicht so richtig zwischen diesen beiden gegensätzlichen Emotionen trennen kann. Rückschau, Bestandsaufnahme, aber gleichzeitig auch ein fester Blick nach vorne. „Auch The Voice war in den letzten Jahren ein großes Thema für mich”, sagt Stefanie: „Ich habe dabei viel über mich selbst gelernt und einen komplett neuen Respekt vor dem Beruf des Musikschaffenden bekommen.

Entstanden sind die Songs von „Change of Rain“ in monatelangen Songwritingsessions in Nashville, Los Angeles, London, der Schweiz, Köln sowie Berlin und wurden schließlich in Zusammenarbeit mit fünf Producern in Studios in London, Berlin und Köln aufgenommen. Für Stefanie Heinzmann völlig neue Erfahrungen: neue Leute, neue Umgebung, neue Inspirationen und nicht zuletzt ganz neue Herausforderungen, denen sie sich erfolgreich gestellt hat. Wagnisse eingehen, die kreativen Fühler in verschiedene Richtungen ausstrecken, sich ausprobieren und schauen, was sich gut anfühlt und was zu ihr passt, so das erklärte Motto ihres vierten Albums. „Und es sollte Eier haben„, fügt Stefanie lachend hinzu, die sich auf „Chance Of Rain“ deutlich spürbar von ihren Motown-Roots entfernt und hin zu einem sofort ins Ohr gehenden catchy Sound-Mix aus organischem Neo-Soul und elektronischen Elementen entwickelt hat.

Modern und geerdet zugleich. „Wir haben diesmal absolut alles anders gemacht, als auf den ersten drei Platten davor. Als Sängerin lerne ich immer noch dazu, entwickele mich weiter und finde mit jedem Album ein wenig besser heraus, wohin die Reise geht. Ich bin noch lange nicht angekommen – und das ist auch gut so! Der Begriff „angekommen sein“ bedeutet für mich das Ende, Stillstand. Ich habe für mich selbst herausgefunden, dass es gar nicht nötig ist, zwingend irgendwo anzukommen. Das ist das Schöne, das hat mir während der Aufnahmen eine gewisse Ruhe gegeben.

„Chance Of Rain“ ist die gelebte Erkenntnis, dass alles seinen Sinn hat und dass in jedem Hindernis, in jeder Einbahnstraße auch Veränderung und neue Chancen innewohnen. Mit Stefanie Heinzmann kommt eine top aktuelle, hoch interessante Musikerin zu uns. Auf die wir uns sehr freuen.

Website: www.home.stefanieheinzmann.de

Gotthard unplugged (Schweiz)

Es war ihr ganz großer Durchbruch: Als Gotthard (Foto: Benno Hunziker) 1997 ihr spektakuläres Unplugged-Album „Defrosted“ veröffentlichten, begann für sie eine komplett neue Ära: Nach ihrem furiosen Raketenstart 1992 mit Headliner-Touren und ersten #1-Alben in der Schweiz, setzten Gotthard mit dem Unplugged-Live-Album noch eins obendrauf. „DEFROSTED“ meldete nach drei Monaten Doppelplatin, und die dazugehörige Tour durch ausverkaufte Clubs und auf gewaltigen Festivalbühnen dauerte wegen der riesigen Nachfrage statt der ursprünglich angesetzten zwei Monate am Ende ganze zwei Jahre.

Im März 2018 kehrt die derzeit erfolgreichste Schweizer Rockband erneut mit „DEFROSTED“ auf die Konzertbühnen zurück.

Bis heute haben viele Gänsehaut, wenn sie an die Unplugged-Shows vor 20 Jahren denken. Der Band gelang damit ein Meilenstein: Die Tour verschaffte den Jungs on top eine neue Fangemeinde. Die „DEFROSTED UNPLUGGED TOUR 1997“ ist wegen der besonderen Intimität und Atmosphäre bis heute Kult. Genau zwei Jahrzehnte später soll es nun eine Neuauflage geben.

Rein äußerlich haben Gotthard sich wieder die feinsten Clubs heraus gepickt und die fettesten großen Festivals gesichert. Aber innerlich verfügt die Band natürlich über 20 Jahre mehr Erfahrung und eine Wagenladung weiterer Hits.

Auf der „DEFROSTED UNPLUGGED TOUR 2018“ wird es High-Fives mit aktuellen und früheren Gastmusikern geben, werden All-Time-Faves und neue Hits wie „Heaven“, „Lift U Up“ und „Anytime, anywhere“ zu hören sein, die 1997 noch gar nicht geschrieben waren – und all das verpackt in brandneue Akustik-Arrangements auf einer einzigartigen Party voller großer Momente, leisen Erinnerungen und heißgeliebten Riffs. Konzerthappenings, die Fans handgemachter Musik und intimer, echter Live- Atmosphäre nicht verpassen sollten.

Die Band

  • Leo Leoni – Gitarre
  • Nic Maeder – Gesang
  • Freddy Scherer – Gitarre
  • Hena Habegger – Schlagzeug
  • Marc Lynn – Bass

Website: www.gotthard.com

Samstag, 9. Juni 2018

Sieger des 5. blacksheep Bandcontests

Wieder laden wir junge Bands ein, sich bei uns zu bewerben. Denn am Samstag, 7. April 2018, tragen wir den 5. blacksheep Bandcontest um den FÖRCH Nachwuchsförderpreis aus.

Über den Bewerberstart informieren wir Euch rechtzeitig. Zu gewinnen gibt es attraktive Sachpreise. Der Sieger eröffnet am Samstag, 9. Juni, das 5. blacksheep Festival – Live im Bonfelder Schlosshof, er bekommt für seinen Auftritt eine richtig gute Gage, er steht auf derselben Bühne wie die ganz Großen und er spielt beim Viel & Draußen Festival des Popbüros Heilbronn.

Sean Koch Trio (Südafrika)

Dieser Sound hat uns auf Anhieb gefallen. Das Sean Koch Trio (Foto: Jessica Buchannan) aus Südafrika ist eine dreiköpfige Band aus Kapstadt, Südafrika. Drei Freunde, die seit Januar 2016 ansteckende, alternative Musik kreieren. Das Debut von Sean Koch, Shaun Cloete und Ross Hillier heißt „Natural Projection“. Seit das Trio zusammen ist, hat es bereits  zwei erfolgreiche Europatourneen absolviert. Unter Vertrag ist die Band bei Budde Music Publishing, Berlin. Und die schreiben:

Die Südafrikaner Sean, Ross und Shaun bringen mit ihren unbeschwerten, aber auch tiefgründigen Songs sonnige Vibes des Surferlebens und Lektionen, die sie vom Leben am Cape gelernt haben, ins kalte Deutschland. Hand in Hand mit dem Optimismus und der Leichtigkeit, mit welcher der 26-Jährige Songwriter Sean Koch das Leben angeht, entstand mit der ersten EP „Natural Projection“ ein Werk, das in nur fünf Songs das Potential hat, eine ganze Lebensgeschichte zu erzählen. Die extreme Naturverbundenheit des Trios und das einfache, aber abwechslungsreiche Leben in ihrer südafrikanischen Heimat, bestimmen ebenso wie Sean Kochs markante Stimme diesen einzigartigen Sound, der die nötige Power hat, die ganze Welt mit ihrer positiven Energie anzustecken.“

Nach ihrer Europa Tour 2016 bastelte das Sean Koch jede freie Minute im Studio an seinem ersten Debütalbum, das im Frühjahr 2017 erschien.

Bereits nach dem ersten Hören waren wir begeistert von den mitreißenden Gute-Laune Songs und dem Drive der Jungs. Live hat die Band dann mit ihrer Energie und Dynamik  vollkommen überzeugt und deshalb freuen wir uns umso mehr, das Sean Koch Trio so früh in ihrer Karriere unterstützen zu dürfen. Wir sind uns sicher, dass die Zukunft noch Großes bereit hält und freuen uns gemeinsam diesen zu beschreiten“, schreibt Benjamin Budde.

Diese Live-Show ist für jeden Musikliebhaber ein Erlebnis. Da an unserem Festivalsamstag wie gewohnt die Sonne scheinen wird, ist das Sean Koch Trio genau die richtige Band für unsere Innenhof-Bühne. Eine Musik zum Entspannen und zum Tanzen. Also genau die Gruppe, die Ihr auf  keinen Fall verpassen dürft!

Die Band

  • Sean Koch –  Vocals, Gitarre
  • Shaun Cloete – Bass, Lead-Gitarre
  • Ross Hillier – Schlagzeug, Djembe

Website: www.seankochtrio.com

Marc Broussard (USA)

Marc Broussard ist Traditionalist.

Die Musik des vielseitigen Künstlers aus dem Mississippi-Delta wird gerne als „Bayou Soul“ bezeichnet, was verkennt, dass Marc Broussard seine stets enorm warmherzig produzierte Singer-Songwriter-Kunst so ziemlich auf jede Stilrichtung zu übertragen weiß, von Blues, Country und Soul bis hin zu Southern Rock und Pop. Marc Broussard ist jedoch nicht nur ein großartiger Sänger und Musiker, er ist auch ein Mensch mit einem großen Herzen, ein Philanthrop aus Überzeugung. So geht die Hälfte der Tantiemen seines jetzt auch in Deutschland erscheinenden Charity-Albums „S.O.S. 2: Save Our Soul: Soul On A Mission“ an die in Atlanta, Georgia ansässige Wohltätigkeitsorganisation City of Refuge, die sich um Obdachlose kümmert und vorbildliche Programme entwickelt hat, Armut zu bekämpfen.

Ganze zehn Jahre ist es her, seit Marc Broussard mit „S.O.S.: Save Our Soul“ ein erstes Charity-Album veröffentlichte, auf dem er Coverversionen von Soulklassikern interpretierte und damit zum Beispiel in Holland einen Top-10-Erfolg einheimste. Damals waren es vornehmlich Vorlagen aus den Siebzigern und man konnte bloß staunen, wie gut er den sensiblen Tenor eines Marvin Gaye hinbekam. Dasselbe gilt auch für all die Soulperlen der Sechziger, die Marc Broussard nun für das Nachfolgewerk ausgesucht hat. Seine Interpretationen als authentisch zu bezeichnen, ist das mindeste Lob, was ihnen gebührt.

„Das Album bietet im Grunde genommen eine High-Fidelity-Version dieser Stücke. Nicht unbedingt moderner, auch wenn wir sie mit moderner Technik aufgenommen haben, aber reichhaltiger klingen sie.“ – Alte Seele in neuem Gewand.  Mit dabei – zwei alte Bekannte: Huey Lewis überrascht als Duettpartner bei dem Dirty Dancing Klassiker „These Arms of mine“ von Otis Redding und J.J. Grey brilliert auf Wilson Picketts „In the Midnight hour“. Großes Kino. Der Promotrack „Fool for your love“ ist ein neuer Titel von Marc, der sich nahtlos in das Konzept einfügt. Im Herbst 2017 erscheint ein neues originäres Album von ihm.

The Band

  • Marc Broussard – Vocal, Guitar

Website: www.marcbroussard.com

Brother Dege (USA)

Dege Legg alias Brother Dege wurde durch seinen Slot und Soundtrack Beitrag „Too old to die young“ in Quentin Tarantinos Kinohit „Django unchained“ schlagartig aus dem tiefsten Süden der Staaten in die Öffentlichkeit gezogen! Der Film wurde mit dem Oscar prämiert. Das official video auf youtube hat über 600.000 views. Dege war aber schon vor dem Durchbruch im Film kein unbeschriebenes Blatt. Preisgekrönter Musiker mit insgesamt zehn Alben, Buchautor und Journalist. Geboren und aufgewachsen im Herzen von Louisiana mit Cajun, irischen und indianischen Wurzeln.

Dege spielt Slidegitarre in der ruhelosen Tradition der Altmeister und haucht dem Deltablues neues Leben ein. Mit dem rauen ‚twang‘ seiner Dobro beschwört er die Geister der Vergangenheit und singt von seinen Erfahrungen im Süden der USA, wo er mit Sümpfen als Spielwiese aufwuchs. Seine Songs sind so bildlich, dass sie förmlich nach einer Verfilmung schreien. Man spürt den Staub der Landstraßen in seiner Kehle, man hört in seiner Dobro das Knistern einer Scheune, die bald einer Feuersbrunst zum Opfer fallen wird. Aber auch Elemente aus Southern Rock, Independent und Psychedelic fließen mit ein.

Im Rahmen des American Cajun, Blues & Zydeco Festivals 2013 war Brother Dege mit zwölf Konzerten erstmals in Deutschland. Zuhörer und Medien waren gleichermaßen begeistert. Die Weltmusikzeitung Folker hat ihm eine ganze redaktionelle  Seite gewidmet. Danach folgten mehrere Tourneen.

Dege kommt im Frühjahr 2018 mit seiner Band The Brethren und einem neuen Album wieder.

Die Band

  • Brother Dege AKA Dege Legg – Gesang, Gitarre

Website: www.brotherdege.blogspot.de

Oysterband (Großbritannien)  

Mehrfach war sie schon bei uns, zuletzt beim 1. blacksheep Festival 2014: Die Oysterband (Photo by Judith Burrows) ist wohl eine der konstant kreativsten Folk/Rock Bands Großbritanniens der letzten 40 Jahre. Seit den Anfängen in den Jahren 1977/78 als Oyster Ceilidh Band und den darauffolgenden Erfolgen und der permanenten Weiterentwicklung über die Jahrzehnte (manchmal eher Rock-orientiert, manchmal eher im Folk-Gewand) sind der Band die musikalischen Visionen nicht ausgegangen.

20 Alben haben sie bislang veröffentlicht, darunter etliche mit Preisen bedachte (zuletzt 2014 „Diamond on the Water“). Compilations und EPs sind hier nicht mitgezählt. Daneben sind John Jones, Alan Prosser und der ehemalige Bassist Ray Cooper (Chopper) auf Solopfaden unterwegs, die drei Gründungsmitglieder Jones, Prosser und Telfer als Oysters3 ab und an auf ‚Story telling tour‘ und mit dem Big Session Festival hat die Band ihr eigenes dreitägiges Festival in England etabliert.

Die Band

  • John Jones – Voice, Melodeon
  • Alan Prosser – Guitars, Voice
  • Ian Telfer – Violin, Voice
  • Al Scott – Bass, Mandolin, Voice
  • Adrian Oxaal – Cello, Voice
  • NEW: Pete Flood (formerly Bellowhead) – Drums, Voice

Website: www.oysterband.co.uk

Passenger (Großbritannien)

Eine Menge ist passiert, seitdem der britische Sänger und Songwriter Mike Rosenberg (Foto: Jarrad Seng), besser bekannt als Passenger, mit gerade mal 17 Jahren einen Vertrag bei IE Music unterschrieb. Hatte er sich zunächst als Frontmann in einer Band hervorgetan, erfand er sich danach als Solokünstler neu und zog jahrelang als Straßenmusiker herum – vor allem in Australien. Es folgte eine Reihe von Konzerten im Vorprogramm von Ed Sheeran. Und dann kam mit „Let Her Go“ jener Song, der in 20 Ländern die Charts anführte, mit dem Ivor Novello Award ausgezeichnet wurde und auf YouTube über eine Milliarde mal angeklickt wurde. Wer nur die Single kannte, war sicherlich verwundert zu hören, dass dieser Songwriter bereits sieben Alben veröffentlicht hatte, von Wicked Man’s Rest (2007) bis hin zu Whispers (2014) und Whispers II (2015), die nicht minder gut, aber eben bei weitem nicht so allgegenwärtig waren und derart abgefeiert wurden.

Passengers achtes Album Young as the Morning, Old as the Sea ist ein Album, das von künstlerischer Kontinuität ebenso geprägt ist wie von dem Verlangen nach Veränderung. Seine exquisite Handschrift als Songwriter und seine unverkennbare Art, seine Songs vorzutragen, haben sich jedoch kaum verändert, Rosenberg ist noch immer ganz derselbe: Trotz des riesigen Erfolgs mit „Let Her Go“ ist er mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben und reagiert darauf mit einer Mischung aus echter Bescheidenheit und selbstironischem Humor, der besonders bei seinen Bühnenauftritten frappant ist. („Es ist schon sehr erstaunlich, zu Lebzeiten einen Song geschrieben zu haben, der so groß geworden ist“, erzählte er einem Journalisten von Reuters bei den Ivor Novello Awards. „Ich bin darüber so glücklich. Das ist eine Geschichte, die ich noch meinen Enkeln erzählen werde. Hört mal, ich war Nummer eins in Luxemburg.“)

Was hat sich nun verändert? Während die jüngsten Alben alle in Sydney aufgenommen wurden, fanden die Aufnahmen zu Young as the Morning… in Neil Finns Roundhead Studio in Neuseeland statt, dessen großartige Landschaften inspirierend wirkten. Das gilt auch für Island, wo die Videos und Fotos für das neue Album entstanden. Auch die Songtexte auf dem neuen Album drängen nach neuen Horizonten. Die so persönlichen wie universellen Geschichten über Beziehungen und das Vergehen der Zeit sind nach wie vor präsent, man höre nur „When We Were Young“, „Everything“ und „Somebody’s Love“. Doch diesmal werden die Songs um raumgreifende Landschaften erweitert: finnische Wälder, norwegische Seen, schottische Highlands und italienische Küstenstreifen.

Musikalisch wurde ebenfalls ein Gang hochgeschaltet. Young as the Morning… entstand neuerlich in Co-Produktion mit Chris Vallejo (INXS, Jon Spencer Blues Explosion, Empire of the Sun), in dessen Studio in Sydney die letzten Arbeiten von Passenger aufgenommen worden waren. Beim neuen Album wurde das Gespann jedoch von einigen Musikern unterstützt, die sich live bereits als Begleitmusiker des australischen Indie-Folkduos Angus and Julia Stone ausgezeichnet hatten.

„Chris und ich waren uns einig, dass wir bei dem neuen Album einen Schritt weiter gehen“, erklärt Rosenberg. „Wir holten einige großartige Musiker hinzu, die ich kennengelernt und mit denen ich bereits auf einigen Festivals gespielt hatte. Wir verstanden uns richtig gut. Zum ersten Mal haben wir auch so etwas wie eine Vorproduktion gemacht. Wir trafen uns für eine Woche in Sydney, ungefähr einen Monat vor den Albumaufnahmen. Das bedeutete, dass die Jungs sich mit den Songs vertraut machen konnten und wir uns besser kennenlernten. Der eigentliche Aufnahmeprozess, der auch in Stress ausarten kann, war dann ganz entspannt.“

Das Gefühl, sich Zeit zu nehmen, kommt bei dem jüngsten Album gut rüber und ist auch der klingende Beweis, dass das Selbstvertrauen von Rosenberg und Vallejo als Partner am Regiepult noch weiter gewachsen ist. Die Beteiligung von zusätzlichen Musikern von Anbeginn hat zudem zu reichhaltigeren Arrangements und einem voluminöseren Sound geführt, was den lyrisch-epischen Themen des Albums mehr als gerecht wird.

„Ich habe in den letzten zehn Jahren so gut wie jedes Jahr ein Album gemacht“, so Rosenberg, „und da sorgt man sich schon, dass man nicht lange genug bei bestimmten Sachen bleibt. Diesmal haben wir von 16 Stücken zehn ausgesucht. Klar, die aktuelle Platte ist vielleicht immer meine liebste, aber ich habe ehrlich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich mit einer neuen Platte vor die Leute treten kann, ohne zu meinen, mich entschuldigen zu müssen. Ich bin wirklich stolz auf das Album.“

Mike Rosenberg begann seine Karriere als Passenger im Jahr 2003, ursprünglich mit Begleitmusikern und später als Solokünstler. Vor Young as the Morning, Old as the Sea hat er die Alben Wicked Man’s Rest (2007), Wide Eyes Blind Love (2009), Flight of the Crow (2010), Divers and Submarines (2010), All the Little Lights (2012), Whispers (2014) und Whispers II (2015) veröffentlicht. Er lebt in Brighton und zieht noch immer, wann immer er kann, als Straßenmusiker herum.

Die Band

  • Mark Rosenberg – Gitarre, Gesang

Website: www.passengermusic.com

Keywest (Großbritannien)

Diese Band war der Publikumsliebling 2016! Und wie gern Keywest (Foto: Michaela Keicher) bei uns ist, erzählt das Video, das sie damals gedreht haben. Es spielt fast ausschließlich bei uns und zeigt so ganz nebenbei all denen, die noch nicht beim blacksheep Festival waren, was sie versäumt haben.

Kein Wunder, dass Keywest sofort zugesagt hat, beim 5. blacksheep Festival wieder zu kommen. Keywest, das ist eine frische, irisch-englische Band, die ein bisschen an U2 erinnert, was aber weniger an den Liedern als vielmehr an der Stimme von Andy Kavanagh liegt. Er und Andrew Glover sind die Iren in der Gruppe, die ihre Basis in Dublin hat.

Die Musiker von Keywest haben ihren eigenen Stil. Mit ihrem Debut-Album „The Message“ holten sie 2012 Platin. Die fünfköpfige Band entwickelte sich von rauen Straßenmusikern, die für ihre Auftritte in der Fußgängerzone in Galway oder in der Grafton Street in Dublin bekannt waren, zu Musikern, die große Hallen füllen und mit starken Texten überzeugen. Songs wie „Joyland“, „Reaper at the Door“ oder „Soldier on“, „IGeneration“, „All my mistakes“ oder „Carousel“ laden die Zuhörer zum Innehalten ein.

Keywest ist die perfekte Band für ein Sommer-Festival. Überzeugt Euch davon in diesem Video „This Summer“, das überwiegend beim blacksheep Festival 2016 gedreht wurde:

Die Band

  • Andy Kavanagh – Gesang
  • Andrew Glover – Gitarre, Keyboard
  • Jimi Lock – Gitarre
  • Harry Sullivan – Schlagzeug

Website: www.keywestofficial.com

Mrs. Greenbird (Deutschland)

Glaubt man der Legende, ist es dem letzten Willen einer alten Vogeldame geschuldet, dass sich Mrs. Greenbird (Foto: Wolfgang Vogt) seit 2010 auf dem Weg über die Bühnen von Nah und Fern befinden. Über 200.000 Tonträger haben die beiden Vollblutmusiker bereits verkauft und sich obendrein einen Award für die beste Clubtour erspielt. Sogar Amerika haben sie bereits erobert. In Nashville hat das Duo nicht nur sein zweites Album namens „Postcards“ aufgenommen, sondern auch gleich ein Konzert vor ausverkauftem Haus gespielt. Album Nummer drei wird im Frühjahr 2018 erscheinen. Beim blacksheep Festival erklingen taufrische Lieder von Mrs. Greenbird.

Auf der Suche nach neuem, kreativen Input sind Mrs.Greenbird nach London, Berlin, Stockholm und Nashville gereist und nun endlich bereit, die neuen Songs aufzuführen. Auch wenn Sarah und Steffen für die neuen Songs eher ungewohnte Experimente gewagt haben, ist ihre Mission doch die gleiche geblieben: Die Welt mit jedem Akkord ein kleines bisschen besser zu machen. Das Paar liebt all das, was heutzutage so unter „Americana“ subsumiert wird und alles dazwischen und drumherum.

Es bedient sich der traditionellen Stile, doch Mrs. Greenbird schafft daraus einen ganz eigenen Sound, der schon für den einen oder anderen Ohrwurm sorgte. Mal verspielt, mal romantisch, mal verschroben, liegt die musikalische Wahrheit des Duos ganz präzise irgendwo zwischen Folk, Country und Pop. Alternativ darf man es auch finden, wenn man mag. Eine Prise Blues dann und wann sei nicht ausgeschlossen, so sagt man, und wer Jazz findet, darf ihn gerne behalten.

Über alledem schwebt Sarahs kristallklare Stimme mit einem ganz speziellen, eigenwilligem Timbre, und Steffen, der scheinbar eine komplette Band in seinen unzähligen Gitarren versteckt. Geschätzt werden die beiden besonders für ihre wundervollen zweistimmigen Gesangharmonien und ihre liebenswerte, unverstellte Art.

Die Band

  • Sarah Nücken – Gesang, Keyboard
  • Steffen Brückner – Gesang, Gitarre

Website: www.mrsgreenbird.com

Wishbone Ash (Großbritannien)

Wishbone Ash, eine der einflussreichsten Bands der Rockgeschichte, kommt zum 5. blacksheep Festival nach Bonfeld.

Bei ihren Shows schlagen sie gekonnt die Brücke zwischen alten und neuen Songs und ziehen mit ihrem einzigartigen Sound sowohl langjährige, als auch neue Fans in ihren Bann. Wishbone Ash wird von den beiden Lead Gitarristen Andy Powell und Mark Abrahams angeführt. Bassist Bob Skeat, der seit 18 Jahren Teil der Band ist, bestimmt mit Joe Crabtree an den Drums das Tempo. Über die Jahre hinweg hat die Band sich in den verschiedensten Musikstilen ausprobiert, von Folk, Blues und Jazz bis hin zu pedal-to-the-metal Rock und Elektronik.

Doch egal, welcher Stil, Wishbone Ash‘s Markenzeichen ist und bleibt der unverwechselbare Sound der zwei Leadgitarren von dem Bands wie Thin Lizzy, Lynyrd Skynyrd, Iron Maiden und Opeth beeinflusst wurden. Es gibt keine andere Rockband, die mehr aus dem „Twin-Guitar“ Konzept gemacht hat als The Ash. Ihre Tour 2018 sollte man sich nicht nur deshalb auf keinen Fall entgehen lassen.

Die Band

  • Andy Powell – Vocals, Guitar
  • Mark Abrahams – Guitar
  • Joe Crabtree – Drums
  • Bob Skeat – Bass

Website: www.wishboneash.com

N.N.

Auch hier haben wir noch einen Leckerbissen für Euch, auf den Ihr Euch freuen könnt. Eine international besetzte Band die in Berlin wohnt und die wir bereits fest gebucht haben, aber erst ab 17. Dezember vorstellen dürfen. Das akzeptieren wir natürlich. Denn so ist es ein wenig wie das Warten auf das Christkind. Passt ja zur Jahreszeit.